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	<description>Das Blog für Bewerber und Personaler</description>
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		<title>Patentlösung Zuwanderung</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erstaunlicher Weise relativ wenig kommentiert wurde ein Presseartikel in der Ostthüringer Landeszeitung vom 12.05.2013 mit der Überschrift „Gewerkschaft: Thüringen braucht schnell ausländische Fachkräfte“ Die Thüringer DGB-Chefin Renate Licht formuliert dort gegenüber der OTZ: &#8220;Ohne Zuwanderung werden wir unsere Wirtschaftskraft und unseren Lebensstandard nicht aufrecht erhalten können&#8221;. Als Grund werden die, wie allseits bekannt, zurück gehenden [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/patentlosung-zuwanderung/">Patentlösung Zuwanderung</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlicher Weise relativ wenig kommentiert wurde ein Presseartikel in der Ostthüringer Landeszeitung vom 12.05.2013 mit der Überschrift <a href="http://jena.otz.de/web/lokal/detail/-/specific/Gewerkschaft-Thueringen-braucht-schnell-auslaendische-Fachkraefte-304740345">„Gewerkschaft: Thüringen braucht schnell ausländische Fachkräfte“</a></p>
<p>Die Thüringer DGB-Chefin Renate Licht formuliert dort gegenüber der OTZ: &#8220;Ohne Zuwanderung werden wir unsere Wirtschaftskraft und unseren Lebensstandard nicht aufrecht erhalten können&#8221;.</p>
<p>Als Grund werden die, wie allseits bekannt, zurück gehenden Schulabgängerzahlen und die, laut einer Studie des Wirtschaftsministeriums, in den nächsten sieben Jahren 200 000 in der Thüringer Industrie zu ersetzenden Fachkräfte genannt.</p>
<p>Für mich ist diese Aussage dann doch einen Kommentar und ein paar Millimeter Quecksilbersäule erhöhten Blutdruck wert.<span id="more-10184"></span></p>
<p>Zuerst einmal: Natürlich finde ich es äußerst erstrebenswert, wenn in Europa und der Welt kluge Menschen in verschiedenen Ländern studieren, arbeiten und Erfahrungen einbringen und sammeln können. Auch sollte es nach meiner Meinung zumindest in Europa eine freie Wahl des Arbeitsplatzes geben. Das ist in einer Zeit, in der man Kindern erklären muss, was eine Grenzkontrolle ist, wohl eine Selbstverständlichkeit.<br />
Aber kann das wirklich das Rezept für die Zukunft sein, anderen Ländern, die mit viel größeren Problemen als Deutschland zu kämpfen haben, die jungen Eliten abzuwerben, die diese Länder so dringend brauchen? Ist es langfristig sinnvoll und fair die Investments der Ukraine, Ungarns, Rumäniens etc. in die Bildung ihrer Jugend als herzlich willkommen zur Sicherung unseres Wohlstandes zu verwerten? Und gibt es nicht andere Wege als den Griff in die Mottenkiste der Wirtschaftswunderzeit, um unsere demographischen Probleme in den Griff zu bekommen?</p>
<p>Für mich klingt das wie die Kapitulation vor den Herausforderungen der Demographie. Mit einem etwas anderen Blickwinkel, etwa den des tschechischen Wirtschaftsministers, könnte man das, was da als wünschenswert dargestellt wird, auch als geplanten demographischen Diebstahl bezeichnen.<br />
Man könnte mit einem Blick in die jüngere Vergangenheit auch sagen, dies ist die billige Standardlösung der Bundesrepublik Deutschland, mit der man sich seit Jahrzehnten vor einer ernsthaften Behandlung des Themas Demographie in unserem Land drückt.</p>
<p>So haben insbesondere die Ballungszentren der „alten Bundesländer“ ihren Bedarf an Arbeitskräften anfangs aus Italien, der Türkei und Griechenland später mit hunderttausenden Asylbewerbern und Millionen Siebenbürgen, Russlanddeutschen etc. gedeckt.<br />
Gar nicht zu reden von den rund <a href="http://www.flucht-und-ausreise.info/dokumente/upload/101bf_%C3%9Cbersiedler-Fl%C3%BCchtlinge_61-90.pdf">600 000 Menschen</a> aus der DDR, die nach dem Mauerbau bis 1988 wie auch immer in den Westen gelangt sind.<br />
Dazu kommen noch einmal etwa <a href="http://www.pausenhof.de/referat/unbekannt/binnenwanderung-innerhalb-deutschland/8685">1 300 000 Menschen</a>, die zwischen 1989 und 2001 das Gebiet der ehemaligen DDR Richtung Westen verlassen haben.</p>
<p>Natürlich verbergen sich hinter diesen Zahlen oft sehr gute Gründe zur Wanderung, eine alles in allem große Integrationsleistung sowie viele menschliche Geschichten von Hilfe und Glück und Unglück auf individueller Ebene. Aber jenseits der politischen und ökonomischen Wanderungsgründe wirkte dieser stete Zustrom an zumeist jungen Menschen wie ein demographisches Beruhigungsmittel unter dessen Wirkung man sich scheinbar vor einer Auseinandersetzung mit der Tatsache drücken konnte, dass in Deutschland mehr Menschen in Rente gehen als geboren werden.</p>
<p>Wenn nun in Thüringen, wie sehr lange absehbar, die volle Wucht der Demographie und der Abwanderung zuschlägt, zeugt es geradezu von Denkverweigerung, als wesentliches Heilmittel die Zuwanderung aus den Ländern unserer europäischen Nachbarn zu sehen.</p>
<p>Natürlich ist Zuwanderung eine Tatsache und sie wird immer eine Rolle spielen, aber doch besser wohl als Sahnehäubchen, wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat.<br />
Was langfristig an der wichtigen Geburtenziffer zu drehen wäre, ist sicher ein eigenes Thema. Aber die Kinder, die in den letzten zehn bis zwanzig Jahren nicht geboren worden, sind nun einmal nicht da.<br />
Deshalb bleiben als zu bearbeitende Größe nur Menschen, die bereits geboren sind.<br />
Bei der Frage, wie verhindern wir weitere Abwanderung und wie generieren wir Zuwanderung, wird wohl in Zukunft mehr Kreativität gefragt sein als die Werbung „Thüringen braucht Dich“ großformatig in Thüringen zu schalten.</p>
<p>Wer jetzt von mir 10 Patentlösungen für die Herausforderung erwartet, muss natürlich enttäuscht werden. Es machen sich bereits jede Menge kluge Leute in Thüringen und anderswo Gedanken wie den Folgen des demographischen Wandels beizukommen ist und haben den Stein der Weisen noch nicht gefunden. Und bei aller Neigung zur Kritik, der offensichtliche Druck auf dem Thema sorgt für Bewegung und hoffentlich auch für entschlossene, kreative Schritte außerhalb des bisher praktizierten Rasters.</p>
<p>Auf der Hand liegt sicher, dass eine der wesentlichen Voraussetzungen für Zuwanderung oder besser Rückwanderung die Verfügbarkeit von attraktiven Jobs in Thüringen ist. Denn wer sollte nach Thüringen kommen, um sich zu verschlechtern. Vielleicht richtet es ja auch der Markt! Wenn viele offene Stellen für relativ wenig Bewerber verfügbar sind, werden vermutlich die gut bezahlten und spannenden Jobs besetzt werden. Vielleicht verlagert dann der eine oder andere Betrieb an andere Standorte oder es werden Aktivitäten mit wenig Wertschöpfung eingestellt. Übrig blieben am Ende eher die attraktiven Unternehmen und Jobs. Insofern wäre eine Schwemme von Arbeitnehmern aus den Nachbarländern sogar kontraproduktiv und überhaupt nicht im Sinne der Gewerkschaften.</p>
<p>Sollte irgendwann mal gar nichts mehr gehen in Thüringen, könnte man der größten Not am Arbeitsmarkt sicher mit einer konsequenten Verschlankung der Verwaltungen auf allen Ebenen abhelfen. Bei der dazu notwendigen Umstellung auf elektronische Prozesse helfen wir gern mit Personal (jedenfalls wenn die Jobs anständig bezahlt werden).</p>
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		<title>Arbeitsrecht (6): Urlaubsanspruch</title>
		<link>http://www.bewerberblog.de/2013/05/arbeitsrecht-6-urlaubsregelung-im-arbeitsvertrag/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 06:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dana Lipka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sommerzeit – Urlaubszeit! Saisonal bedingt ein interessantes Thema, welches ich heute mal etwas näher beleuchten möchte. Während der Recherche zu diesem Artikel habe ich festgestellt, dass es beim Thema Urlaubsanspruch nicht mit einem schnöden Verweis auf das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) getan ist. Das Thema hält überraschender Weise viele Probleme bereit: gesetzlicher Mindesturlaub und Abweichungen davon Urlaubsanspruch [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/arbeitsrecht-6-urlaubsregelung-im-arbeitsvertrag/">Arbeitsrecht (6): Urlaubsanspruch</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<div id="attachment_10194" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/643364_web_R_K_B_by_Gerd-Pfaff_pixelio.de_.jpg"><img class="size-medium wp-image-10194 " alt="Gerd Pfaff / pixelio.de" src="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/643364_web_R_K_B_by_Gerd-Pfaff_pixelio.de_-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Gerd Pfaff / pixelio.de</p></div>
<p class="MsoNormal"><strong>Sommerzeit – Urlaubszeit!</strong></p>
<p class="MsoNormal">Saisonal bedingt ein interessantes Thema, welches ich heute mal etwas näher beleuchten möchte. Während der Recherche zu diesem Artikel habe ich festgestellt, dass es beim Thema Urlaubsanspruch nicht mit einem schnöden Verweis auf das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) getan ist. Das Thema hält überraschender Weise viele Probleme bereit:</p>
<ul>
<li>gesetzlicher Mindesturlaub und Abweichungen davon</li>
</ul>
<ul>
<li>Urlaubsanspruch bei Teilzeit</li>
</ul>
<ul>
<li>Urlaubsanspruch im ersten Jahr der Beschäftigung</li>
</ul>
<ul>
<li>Urlaubsanspruch bei Schwangerschaft</li>
</ul>
<ul>
<li>Urlaubsanspruch bei Minijobs und Werkstudenten</li>
</ul>
<ul>
<li>Urlaubsanspruch bei Kündigung und, und, und….</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Fangen wir vorn an &#8211; mit einem Blick ins Gesetz.<span id="more-10191"></span></p>
<p class="MsoNormal"><b>Gesetzlicher<span>  </span>Urlaubsanspruch</b></p>
<p class="MsoNormal">Laut BUrlG hat der Arbeitnehmer einen gesetzlichen Mindestanspruch in Höhe von 24 Arbeitstagen pro Jahr, bezogen auf eine 6 Tage Arbeitswoche. Im Arbeitsvertrag kann ein höherer Anspruch vereinbart werden. Dieser Anspruch verringert sich, wenn der Arbeitnehmer weniger als 6 Tage arbeitet entsprechend.<span>  </span>Damit sind wir schon beim ersten Problem, nämlich dem Urlaubsanspruch bei Teilzeitbeschäftigung.</p>
<p class="MsoNormal"><b>Urlaubsanspruch und Teilzeit</b></p>
<p class="MsoNormal">Die Intension des Gesetzgebers ist es, jedem Arbeitnehmer die Möglichkeit zu geben, im Jahr 4 Wochen Erholungsurlaub zu machen. Dafür steht dem Arbeitnehmer ein entsprechender Mindesturlaub zu, nämlich bei einer:</p>
<ul>
<li>6 Tage-Woche<span>                                 </span>24 Tage Urlaub</li>
<li>5 Tage-Woche<span>                                 </span>20 Tage Urlaub</li>
<li>4 Tage-Woche<span>                                 </span>16 Tage Urlaub</li>
<li>3 Tage-Woche<span>                                 </span>12 Tage Urlaub</li>
<li>2 Tage-Woche <span>                                </span>8 Tage Urlaub</li>
<li>1 Tag pro Woche<span>                             </span>4 Tage Urlaub</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Bezieht sich die Teilzeitbeschäftigung jedoch nur auf eine Verringerung der täglichen Arbeitszeit und nicht auf eine Verringerung der Arbeitstage pro Woche, bleibt es beim entsprechenden Urlaubsanspruch.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Beispiel:</strong></em></p>
<p class="MsoNormal">Ein Arbeitnehmer arbeitet an 5 Tagen in der Woche jeweils 4 Stunden, insgesamt also 20 Stunden, beträgt der Mindestanspruch auf Erholungsurlaub 20 Tage im Jahr. Leistet der Arbeitnehmer seine 20 Stunden jedoch an drei Tagen in der Woche ab, hat er einen gesetzlichen Mindestanspruch auf Urlaub in Höhe von 12 Tagen. In beiden Fällen wird ihm die Möglichkeit gegeben insgesamt 4 Wochen im Jahr in den Urlaub zu fahren.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><b>Erwerb des Urlaubsanspruches</b></p>
<p class="MsoNormal">Der Arbeitnehmer erwirbt den vollen Urlaubsanspruch nach einer Wartezeit von 6 Monaten (§ xx BUrlG). Bei nicht erfüllter Wartezeit, hat er einen Teilanspruch in Höhe von 1/12 pro vollen Beschäftigungsmonat. Diesen Urlaub kann er, entgegen einer unter Arbeitgebern recht verbreiteten Meinung, auch von Erfüllung der Wartezeit nehmen.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><strong><em>Beispiel:</em></strong></p>
<p class="MsoNormal">Der Arbeitnehmer hat 25 Urlaubstage pro Jahr.</p>
<ul>
<li><span style="font-family: Symbol;"><span style="font-family: 'Times New Roman'; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;"> </span></span>Arbeitsbeginn 01.03. <span style="font-family: Wingdings;">à</span> voller Urlaubsanspruch ab dem 01.09. (25 Tage)</li>
</ul>
<ul>
<li>Arbeitsbeginn 01.08. <span style="font-family: Wingdings;">à</span> Teilanspruch 1/12 pro Beschäftigungsmonat (17 Tage)</li>
</ul>
<ul>
<li>Arbeitsverhältnis bestand am 01.01., Ausscheiden am 31.05. <span style="font-family: Wingdings;">à</span> Teilanspruch 5/12 (10 Tage)</li>
</ul>
<ul>
<li><span style="font-family: Symbol;"><span style="font-family: 'Times New Roman'; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;"> </span></span>Arbeitsverhältnis bestand am 01.01., Ausscheiden am 01.07. <span style="font-family: Wingdings;">à</span> voller Anspruch (25 Tage)</li>
</ul>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><b>Einzelvertragliche Begrenzung</b></p>
<p class="MsoNormal">Der AG hat die Möglichkeit den vollen Urlaubsanspruch bei Beginn der Tätigkeit in der 1. Jahreshälfte einzelvertraglich zu begrenzen. Dies geht jedoch nur bis zur Höhe des gesetzlichen Mindesturlaubs.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><i><strong>Beispiel:</strong> </i></p>
<p class="MsoNormal">AN hat 25 Urlaubstage pro Kalenderjahr, Eintritt zum 01.05.</p>
<p class="MsoNormal">Gesetzlich hat er nach erfolgter Wartezeit (ab 01.11.) einen vollen Anspruch auf 25 Tage. Dieser Anspruch kann im Arbeitsvertrag bis zur Höhe des Mindesturlaubs reduziert werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18.0pt;"><span style="font-family: 'Lucida Sans','sans-serif';">a)<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">    </span></span> anteiliger Urlaub <span style="font-family: Wingdings;">à</span> 7/12 <span style="font-family: Wingdings;">=</span> 15 Tage. Da hier der Mindesturlaub von 20 Tagen unterschritten wird, beträgt der Urlaub 20 Tage</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18.0pt;"><span style="font-family: 'Lucida Sans','sans-serif';">b)<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">    </span></span>Eintritt zum 01.02.- anteiliger Urlaub <span style="font-family: Wingdings;">=</span> 10/12 <span style="font-family: Wingdings;">=</span> 21 Tage</p>
<p class="MsoNormal"><em><b>Formulierungsvorschlag:</b></em></p>
<p class="MsoNormal">In einem solchen Fall sollte der Urlaub im 1. Jahr der Beschäftigung nach oben genannter Regel ausgerechnet werden und die Zahl in den AV geschriebenwerden.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Eine anteilige Begrenzung des Jahresurlaubs ist auch bei Ausscheiden des AN in der 2. Jahreshälfte möglich.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><strong><i>Beispiel: </i></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18.0pt;">a)<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">      </span>AN hat 25 Tage und scheidet zum 31. 08. aus <span style="font-family: Wingdings;">- </span> anteiliger Urlaub 8/12 = 17 Tage, da unterhalb des Mindesturlaubs von 20 Tagen <span style="font-family: Wingdings;">=</span> 20 Tage Urlaub</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18.0pt;">b)<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">      </span>AN scheidet zum 31.10 aus <span style="font-family: Wingdings;">-</span> anteiliger Urlaub <span style="font-family: Wingdings;">=</span> 21 Tage</p>
<p class="MsoNormal"><em><b>Formulierungsvorschlag:</b></em></p>
<p class="MsoNormal">Scheidet der AN in der 2. Jahreshälfte aus den AV aus, wird der Urlaubsanspruch mit 1/12 pro Beschäftigungsmonat in Ansatz gebracht. Er beträgt jedoch mindestens 20 Tage.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Außerdem sollte in den Arbeitsvertrag aufgenommen werden, dass der AG dem AN bei Beendigung eine Urlaubsbescheinigung ausstellt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Urlaubsanspruch bei Werkstudenten</strong></p>
<p class="MsoNormal">Ja – auch Werkstudenten haben einen Anspruch auf <b>bezahlten</b> Erholungsurlaub,<span>  </span>da auch sie Arbeitnehmer im Sinne des BUrlG<span>  </span>sind. Der Urlaubsanspruch berechnet sich genauso wie bei anderen Arbeitnehmern auch. Hier liegt das Problem eher bei der Berechnung der Höhe des Urlaubsentgeltes, also des Geldes welches der Arbeitnehmer während der Urlaubszeit bekommt. Werkstudenten arbeiten entweder als geringfügig Beschäftigte auf 450,00 € Basis. Häufiger kommt es jedoch vor, dass Werkstudenten einen Stundenlohn bekommen und unterschiedlich viele Stunden arbeiten. In einem solchen Fall hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Bezahlung des Durchschnittsgehaltes der letzten 13 Wochen.<span>  </span>Bei einer Entlohnung auf Stundenbasis werden also die durchschnittlich geleisteten Stunden der letzten 13 Wochen * dem vereinbarten Stundenlohn angesetzt.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><b>Beispielsrechnung:</b></p>
<p class="MsoNormal">Ein Student ist seit April im Unternehmen beschäftigt. Er arbeitet an drei Tagen in der Woche (Mi-Fr) und bekommt 10,00 € pro Stunde. Durchschnittlich arbeitet er 18 Stunden in der Woche. Im August möchte er 2 Wochen mit Freuden Urlaub machen.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration: underline;">Lösung: </span></p>
<p class="MsoNormal">Unser Student hat bei einer Drei-Tage-Woche einen Anspruch auf 12 Tage Urlaub pro Jahr. Da er erst 4 Monate angestellt ist (April bis Juli) kann er nur anteilig Urlaub nehmen: 12 Tage/12*4 Monate, mithin 4 Tage.</p>
<p class="MsoNormal">Er kann also 1,5 Wochen wegfahren:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 54.0pt; text-indent: -18.0pt;"><span><span>1.<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">       </span></span></span>Woche:<span>                       </span>Mo + Di <span style="font-family: Wingdings;"><span>=  </span></span>sowieso frei , Mi, Do + Fr <span style="font-family: Wingdings;"><span>à</span></span> Urlaub (3 Tage)</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 54.0pt; text-indent: -18.0pt;"><span><span>2.<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">       </span></span></span>Woche:<span>                       </span>Mo + Di = sowieso frei,<span>  </span>Mi<span> =</span> Urlaub (1 Tag)</p>
<p class="MsoNormal">Den Donnerstag und Freitag in der 2. Woche besteht kein Anspruch auf bezahlten Urlaub. Hier kann der Chef unbezahlt freistellen, dies ist aber kein Anspruch.</p>
<p class="MsoNormal">Für die 4 Tage Urlaub bekommt der AN den Durchschnittslohn der letzten 13 Wochen. Er hat durchschnittlich 18 Stunden in der Woche gearbeitet (an 3 Tagen); das heißt, er hat durchschnittlich an 4 Tagen (1,33 Wochen) <span style="font-family: Wingdings;"><span>à</span></span> 24 Stunden gearbeitet. Bei einem Stundenlohn von 10,00 € bekommt damit Urlaubsentgelt in Höhe von 240,00 €.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Der Urlaub muss tatsächlich genommen werden. Es geht natürlich nicht, sich nur das Urlaubsentgelt auszahlen zu lassen.</p>
<p class="MsoNormal"><b>Urlaub und Schwangerschaft</b></p>
<p class="MsoNormal">Hier ist zu unterscheiden zwischen Mutterschutz und Elternzeit.<span>  </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Mutterschutzfristen gelten als volle Beschäftigungszeiten, für die auch Urlaub gewährt werden muss.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Urlaubstage, die in der Schwangerschaft vor der Mutterschutzfrist nicht mehr gewährt werden können, sei es wegen Krankheit oder aus betrieblichen Gründen, können gemäß</span> § 17 Satz 2 MuSchG, <span>nach Ablauf der Mutterschutzfrist oder auch im folgenden Kalenderjahr beansprucht werden; sie verfallen also nicht</span>. Schließt sich an die Mutterschutzfrist eine Elternzeit an, <span>verlängert sich die Übertragungszeit</span> entsprechend.</p>
<p class="MsoNormal">Während der Elternzeit kann der Arbeitgeber den Urlaubsanspruch um 1/12 pro Elternzeit-Monat kürzen.</p>
<p class="MsoNormal"><b>Urlaub und Kündigung</b></p>
<p class="MsoNormal">Bei einer Kündigung wird der Arbeitnehmer oftmals von der Arbeit freigestellt. <span> </span>Die Freistellung erfolgt in den meisten Fällen unter Anrechnung offener Urlaubsansprüche. <span> </span>Dies sollte im Arbeitsvertrag auch geregelt werden.</p>
<p class="MsoNormal">Bei der Freistellung ist dann wichtig, dass der Urlaub explizit erteilt wird, also mit Anfangs- und Enddatum.</p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Anmerk. d. Autorin:</strong> Dieser Beitrag gibt die rechtliche Situation nur allgemein und verkürzt wieder. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt die individuelle Beratung im konkreten Einzelfall nicht. Jegliche Haftung wird trotz sorgfältiger Bearbeitung ausgeschlossen.</em></p>
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		<title>Bewerbungsfoto &#8211; wie macht man es richtig?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 06:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Bewerbungsunterlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein geeignetes Bewerbungsfoto zu finden ist manchmal gar nicht so leicht. Was zieht man an, was macht man mit seinen Haaren, geht man zum Fotografen oder nimmt man das Lieblingsbild aus dem letzten Urlaub? Ganz einfach ist es dann doch nicht mit dem Foto auch wenn schon länger die Debatte über die Notwendigkeit eines Bewerbungsfotos [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/bewerbungsfoto/">Bewerbungsfoto &#8211; wie macht man es richtig?</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10172" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a href="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/martishka_zerkalo02.jpg"><img class=" wp-image-10172    " alt="martishka_zerkalo02" src="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/martishka_zerkalo02.jpg" width="243" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Bewerbungsfoto &#8211; keine leichte Aufgabe <a href="http://tirnet.ru/library/70"><br />Quelle: http://tirnet.ru/library/70</a></p></div>
<p>Ein geeignetes Bewerbungsfoto zu finden ist manchmal gar nicht so leicht. Was zieht man an, was macht man mit seinen Haaren, geht man zum Fotografen oder nimmt man das Lieblingsbild aus dem letzten Urlaub? Ganz einfach ist es dann doch nicht mit dem Foto auch wenn schon länger die Debatte über die Notwendigkeit eines Bewerbungsfotos läuft. <span id="more-10171"></span><strong></strong></p>
<h3><strong>Warum ein Bewerbungsfoto?</strong></h3>
<p>Sicherlich ist das Aussehen eines Kandidaten (es versteht sich von selbst, dass damit sowohl die weibliche als auch die männliche Form gemeint ist <img src='http://www.bewerberblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) unwichtig für die meisten Stellen, jedoch wird man als Personaler oft stutzig, warum kein Bild mit der Bewerbung verschickt wurde. Mit einem Foto bekommt man den ersten subjektiven Eindruck und kann vielleicht da schon einschätzen, ob der Bewerber ins Team passt oder nicht. „Das ist ja oberflächlich“, würden viele sagen – ich bin aber der Meinung, dass ein Bewerbungsfoto auf jeden Fall von Vorteil ist. Ich erinnere mich oft an den ein oder anderen Bewerber anhand seines Bewerbungsfotos. Ich sehe das Bild und weiß sofort, was in seinem Lebenslauf stand und für welche Stelle er sich beworben hat. Das ist bei vielen Bewerbungen sehr nützlich und so bleibt der Bewerber immer in Gedächtnis. Ein nettes Lächeln kann auch Dämme brechen.</p>
<h3><strong>Bewerbungsfoto muss nicht teuer sein</strong></h3>
<p>Inzwischen habe ich viele Fotos gesehen. Es gibt gute und weniger gute Beispiele für ein Bewerbungsfoto. Ich kann verstehen, wenn man kein Geld für einen Fotografen ausgeben will und ein Foto zu Hause schießt oder in seinen Fotoordnern stöbert. Dieses auserwählte Bild sollte aber auch ordentlich aussehen. Viele versuchen den Hintergrund auszuschneiden und oft gelingt das nur befriedigend und wirkt sehr unprofessionell. Andere machen sich gar nicht erst die Mühe und man kriegt mit, wo sie im letzten Urlaub waren. Ganzkörperfotos sind auch unvorteilhaft und trotz angemessener Kleidung kriegt man mit, welche Tapete oder Bodenbelag der Bewerber zu Hause hat. Ich habe mein <a href="http://www.bewerberblog.de/eine-seite/">Foto </a>auch zu Hause gemacht und mit etwas Zeit und vor allem mit fachkundiger Hilfe kann man das relativ schnell bearbeiten und die Tapete im Hintergrund verschwinden lassen.</p>
<h3><strong>Aktualität ist wichtig</strong></h3>
<p>Letztens haben wir eine Anfrage von einer Leserin bekommen, ob wir ihr einen Tipp zur Frisurveränderung geben können. Sie möchte gerne ihre Haare umfärben und fragt sich nun, ob sie danach gleich neue Fotos machen soll. Das ist natürlich schwierig. Ich würde sagen, man sollte schon darauf achten, dass die Ähnlichkeit beibehalten wird. Es könnte ganz schnell der Eindruck entstehen, dass das Bild nicht aktuell ist und derjenige sich nicht so viel Mühe mit seiner Bewerbung gegeben hat. Aktualität ist bei den kompletten Bewerbungsunterlagen sehr wichtig – das Datum sollte immer wieder aktualisiert werden, andererseits wirkt es sehr unpersönlich, da man das Gefühl bekommt, es wurde eine und dieselbe Bewerbung an viele Unternehmen geschickt und der Bewerber hat sich noch nicht mal die Zeit genommen, nochmals drüber zuschauen und den Namen des Ansprechpartners und das Datum zu aktualisieren. Öfters bewerben sich bei uns Leute zum zweiten oder dritten Mal und es liegen teilweise mehr als 3 Jahre zwischen den einzelnen Bewerbungen und trotzdem wird das Foto nicht geändert. Persönlich finde ich, dass der Personaler merken muss, dass der Bewerber sich Gedanken gemacht hat, sich hingesetzt hat und sich Zeit genommen hat für seine Bewerbung. Schließlich geht es um einen Job und und um seine berufliche Zukunft. Natürlich sollte dieses Vorhaben nicht am Foto scheitern oder gar an der Frisurfarbe <img src='http://www.bewerberblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Andere nützliche Artikel findet ihr <a href="http://www.bewerberblog.de/index.php?s=die+optik+machts&amp;x=0&amp;y=0">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die süßen Früchte des Erfolgs</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 06:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liliya</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich befinde mich zurzeit in Elternzeit und wollte meine Kollegen von der TowerConsult besuchen. Auf der Suche nach einem kleinen Mitbringsel wurde ich schließlich fündig: es ist eine Tee- bzw. Keksdose mit  einem Erfolgsrezept. Über die Zutaten und die exakte Gewichtung des ultimativen Erfolgsrezepts lässt sich natürlich diskutieren. Es gibt zahllose Bücher, die DAS ERFOLGSREZEPT [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/die-susen-fruchte-des-erfolgs-2/">Die süßen Früchte des Erfolgs</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10037" class="wp-caption alignleft" style="width: 171px"><a href="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Liliya.png"><img class=" wp-image-10037 " alt="Liliya" src="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Liliya-179x300.png" width="161" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Das Erfolgsrezept fürs Büro!</p></div>
<p>Ich befinde mich zurzeit in Elternzeit und wollte meine Kollegen von der <a href="http://towerconsult.de/de/jobs.php">TowerConsult</a> besuchen. Auf der Suche nach einem kleinen Mitbringsel wurde ich schließlich fündig: es ist eine Tee- bzw. Keksdose mit  einem Erfolgsrezept. Über die Zutaten und die exakte Gewichtung des ultimativen Erfolgsrezepts lässt sich natürlich diskutieren.<span id="more-10036"></span></p>
<p>Es gibt zahllose Bücher, die DAS ERFOLGSREZEPT versprechen. Da ich mich gegenwärtig viel mit dem Thema Kindererziehung beschäftige, fällt mir oft ein Ausspruch ein, den ich von einer erfahrenen Erzieherin aus der Kita unseres Älteren gehört habe. Sie sagte, das Wichtigste in der Kindererziehung sei, den Kindern die Möglichkeit zu geben, Dinge selbst zu probieren; diese Erfahrung sei das Beste was Eltern den Kindern mit auf dem Weg geben könnten.</p>
<p>Dazu passt die in den 70er Jahren von dem Psychologen Albert Bandura  entwickelte Theorie der Selbstwirksamkeitserwartung. Grob gesagt bezeichnet man damit den Glauben, Situationen durch <span style="text-decoration: underline;">eigene Handlungen</span> beeinflussen zu können. Je ausgeprägter dieser Glaube an die Wirkung eigener Fähigkeiten und Kompetenzen, desto resistenter ist man gegen Misserfolge und kann auch bei schwierigen Aufgaben länger durchhalten. Die Selbstwirksamkeitserwartung ist zum Teil genetisch bedingt, also angeboren. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung sind aber auch die eigenen Erfahrungen, das Erleben, selbst Einfluss nehmen zu können.</p>
<p>Das ist die Weisheit, die auch in dem Satz unserer Erzieherin steckt. Diese Möglichkeit, selbst Dinge zu gestalten und Situationen zu beeinflussen, ist nicht nur in der Kindererziehung wichtig, man kann die Regel auf viele Bereiche übertragen. Selbständigkeit und Gestaltungsfreiheit für Arbeitnehmer am Arbeitsplatz fördern Motivation und Kreativität und tragen so wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Auch im größeren Rahmen, im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang ist es wichtig, dass Bürger, Gruppen und Unternehmen an die Möglichkeit glauben, die Gesellschaft prägen und mitgestalten zu können. Dies zeigt sich dann in Volksweisheiten und Redensarten wie der von der „erstickenden Bürokratie“.</p>
<p>Das ist mein persönlicher Favorit zum Thema Erfolgsrezept – eine gesunde Selbstwirksamkeitserwartung.</p>
<p>Und wenn man dann Erfolg hat? Das ist ein süßes Gefühl. Also füllte ich die Teedose mit Schokopralinen, da lässt sich der Erfolg schon mal schmecken. Jetzt habe ich von verschiedenen Kollegen gehört, dass die Dose inzwischen leer ist, also habe ich auch einen netten Vorwand meine Kollegen zu besuchen und die Erfolgsdose wieder aufzufüllen <img src='http://www.bewerberblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weitere Infos gibt es hier:<br />
<a href="http://userpage.fu-berlin.de/~health/germscal.htm">Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung</a></p>
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		<title>Die Messezeit beginnt!</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dörte</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es ist wieder soweit. Der lange Winter macht dem Frühling endlich Platz und damit geht auch die messefreie Zeit zu Ende. Ihr wollt euch über Praktikumsmöglichkeiten informieren, ihr seid auf der Suche nach einer Festanstellung oder einer freiberuflichen Tätigkeit? Dann freuen wir uns auf euren Besuch, denn Jobmessen sind eine gute Möglichkeit eure Fühler auszustrecken. [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/die-messezeit-beginnt/">Die Messezeit beginnt!</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder soweit. Der lange Winter macht dem Frühling endlich Platz und damit geht auch die messefreie Zeit zu Ende. Ihr wollt euch über Praktikumsmöglichkeiten informieren, ihr seid auf der Suche nach einer Festanstellung oder einer freiberuflichen Tätigkeit? Dann freuen wir uns auf euren Besuch, denn <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/03/jobsuche-auf-jobmessen/">Jobmessen</a> sind eine gute Möglichkeit eure Fühler auszustrecken.<span id="more-10142"></span></p>
<p><b>Am kommenden Dienstag, den 14. Mai</b> sind wir wieder auf der <b><a href="http://www.smile-messe.de/index.php/die-smile/messeablauf">SMILE!</a></b>, direkt auf dem Campus der FH Schmalkalden. Hier bekommen Studenten und Absolventen verschiedener Fachrichtungen und Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen eine gemeinsame Plattform, um in Kontakt zu treten. Jedes Unternehmen hat einen eigenen Infostand und zusätzlich werden mehrere Firmenvorträge angeboten. Besonderes „Highlight“ der SMILE! ist aber die jährliche Cocktaillounge <img src='http://www.bewerberblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Aber überzeugt euch doch einfach selbst vom Angebot der SMILE!</p>
<p>Wer mal eine Alternative zu klassischen Jobmessen erleben möchte, der darf ein <b>Job-Speeddating</b> nicht verpassen. Verkuppelt werden sollen nicht einsame Herzen, sondern potenzielle Praktikanten/ Angestellte und der zukünftige Arbeitgeber. Bei diesem Job-Casting hat der Bewerber nur wenige Minuten Zeit sein Gegenüber zu überzeugen, deswegen ist ein positiver und überzeugender erster Eindruck umso wichtiger. Denn das persönliche Auftreten entscheidet bei einem Job-Speeddating darüber, wie der berufliche Weg beim Wunscharbeitgeber weitergeht und nicht, wie sonst üblich, die vollständigen Bewerbungsunterlagen. Wer die Chance nutzen will selbst mal an einem Job-Speeddating teilzunehmen, der hat <b>am 26. Juni</b> <b>an der <a href="https://elearning3.uni-weimar.de/mcbuw/extensions/career/reg4Event.php?CID=101629&amp;LG=1">BU Weimar</a></b> die passende Gelegenheit. Wir werden ebenfalls dort sein, und wer weiß, vielleicht sitzen wir uns ja schon bald gegenüber.</p>
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		<title>Karriereberatung &#8211; Kann helfen!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 06:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job&Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>An globalen und stark vernetzten Arbeitswelten kann man schier verzweifeln, wenn man an seiner Karriere arbeiten möchte. Dabei sind die Arbeitnehmer von heute lang nicht mehr so „treu“ wie noch vor 20 Jahren und eine Unternehmenszugehörigkeit von 35 Jahren klingt heute wie aus einer lang vergangen Zeit. Fakt ist, dass heutige Arbeitnehmer sehr viel häufiger [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/karriereberatung/">Karriereberatung &#8211; Kann helfen!</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10134" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Karriereberatung-Check.jpg"><img class="size-medium wp-image-10134" alt="Wohin geht der (Karriere-) Weg? (Quelle: Oli Müller / pixelio.de)" src="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Karriereberatung-Check-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wohin geht der Karriereweg? (Quelle: Oli Müller / pixelio.de)</p></div>
<p>An globalen und stark vernetzten Arbeitswelten kann man schier verzweifeln, wenn man an seiner Karriere arbeiten möchte. Dabei sind die Arbeitnehmer von heute lang nicht mehr so „treu“ wie noch vor 20 Jahren und eine Unternehmenszugehörigkeit von 35 Jahren klingt heute wie aus einer lang vergangen Zeit. Fakt ist, dass heutige Arbeitnehmer sehr viel häufiger den Arbeitgeber bis zum Eintritt in das Rentenalter wechseln werden. Ein Jobwechsel gehört heute schon fest in unseren Alltag und damit ist die Karriereberatung salonfähig geworden. Ein Karriereberater kann Sie also ein ganzes Arbeitsleben lang begleiten.<span id="more-10123"></span></p>
<p>Für Berufseinsteiger frisch nach der Ausbildung, Abi oder Studium gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten den Weg in den Job zu finden. Oder man hat schon ein paar Jährchen Berufserfahrungen gesammelt und das Gefühl im Job fest zu hängen, es sind keine Entwicklungen in Sicht oder die Work-Life-Balance hat sich verschoben. Das alles sind Momente, bei denen man die Chance zur Neuorientierung ergreifen kann.</p>
<p>Dabei kann eine professionelle Karriereberatung sehr wirksam sein. Karriereberatung ist nicht nur als Begleitung für „Wohlstandsverwahrloste“ gedacht, mit Beruf Tochter oder Sohn, die von Papa einen Karriereberater an die Seite gestellt bekommen. Karriereberatung kann und sollte jeder nutzten.</p>
<h3><b>Karriereberatung – Was ist das?</b></h3>
<p>Die Fachwelt tut sich hier schwer eine scharfe Trennlinie zwischen Coaching, Beratung und Training zur Karriereberatung zu ziehen. Für den, der Hilfe braucht, ist diese Diskussion ja eher zweitrangig. Nur so viel: Coaching und Unternehmensberatung richten sich in erster Linie an Menschen in Organisationen und deren Interaktion. Damit stellen sie aber auch interessante Methoden zur Verfügung, die für die Beratung zur Karriere eines einzelnen Menschen sehr hilfreich sein können. Bei einer guten Karriereberatung werden die Systeme, in denen sich der Klient bewegt, auf jeden Fall mit berücksichtig.</p>
<p>Karriereberatung hat das Ziel, auf bestimmte, für die Karriere wichtige berufliche Situationen, vorzubereiten. Das kann, ganz klassisch, das Bewerbungsgespräch, das Assessment-Center oder auch die anstehende Gehaltsverhandlung mit dem Chef sein. Auch gehören der Check von Bewerbungsunterlagen oder Tricks und Tipps für den geschmeidigen Bewerbungsprozess dazu. Karriereberatung kann bei der Entscheidung „bleibe oder gehe ich?“ sehr hilfreich sein. Manchmal sind die Themen mit einem einmaligen Termin abgehandelt. Unbedingt mehr Zeit sollten sich Klient und Karriereberater nehmen, wenn es um eine Positionsbestimmung geht oder darum, Ziele zu entwickeln und an Träumen zu bauen.</p>
<p>Leider gibt es unzählige Angebote und kein geschütztes Berufsbild für Karriereberater. Auch in den Honoraren, die Karriereberater für sich beanspruchen, sind sehr große Unterschiede auszumachen. Das macht die Auswahl schwer.</p>
<h3><b>Karriereberatung- Worauf muss ich achten?</b></h3>
<p>Der ideale Karriereberater hat viele Jahre als Berater gearbeitet, kennt Organisationen von innen, war selbst Vorgesetzter und kennt sich mit den Gepflogenheiten in Personalabteilungen aus, hat eine Qualifikation als Verhaltenstherapeut und ist erfolgreicher Trainer, z. B. in Kommunikationsdingen. Diese Spezies ist selten anzutreffen und nicht unbedingt eine Garantie, dass er oder sie auch sein Wissen so weitergibt, dass es dem Klienten nützt.</p>
<p>Wir haben hier eine <a href="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2007/09/Checkliste-Auswahl-Karriereberatung.pdf">Checkliste</a> zusammengestellt, die man zur Auswahl eines geeigneten Karriereberaters nutzen kann.</p>
<p>Neben den Rahmenbedingungen, wie z.B. Ort, Honorar und Häufigkeit der Treffen sollte man den Ausbildungshintergrund und den Beratungsansatz hinterfragen. Keine Angst, man muss die nicht alle kennen, nachfragen ist ja erlaubt. Es geht darum herauszufinden, wie der Berater unterwegs ist, welche Annahmen er hat und wie sein Menschenbild ist. Sie werden jetzt sicher mal tief durchschnaufen, aber schließlich vertrauen Sie einem wildfremden Menschen viele ihrer inneren Gedanken an!</p>
<p>Außerdem sollten Sie nach den in der Karriereberatung verwendeten Methoden und nach seinen Erfolgen fragen. Wichtig ist es, den Auftrag gut zu klären. Was wollen sie mit ihrer Karriereberatung erreichen und woran werden Sie merken, dass der Karriereberater sein Geld wert war?</p>
<p>Ich gebe gern noch einige Hinweise, wenn Sie Fragen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Au-pair – Erfahrungsbericht</title>
		<link>http://www.bewerberblog.de/2013/05/au-pair-erfahrungsbericht/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 06:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auslandsaufenthalt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bewerberblog.de/?p=10114</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Schule ist vorbei, was macht man nun? So viele Möglichkeiten, so viele Angebote – die Entscheidung fällt einem sehr schwer, etwas Passendes zu finden. Im besten Fall hat man sich schon vorher Gedanken über seine berufliche Zukunft gemacht, seine Wünsche abgewägt, sich beraten lassen, Schnuppertage in einer Uni in Anspruch genommen, vielleicht ein Praktikum [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/au-pair-erfahrungsbericht/">Au-pair – Erfahrungsbericht</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10117" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/iStock_000013266609XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-10117 " alt="http://abitur.abilife.de/dein-abi/zukunft/au-pair" src="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/iStock_000013266609XSmall-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://abitur.abilife.de/dein-abi/zukunft/au-pair" target="_blank">http://abitur.abilife.de/dein-abi/zukunft/au-pair</a></p></div>
<p>Die Schule ist vorbei, was macht man nun? So viele <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/04/auslandserfahrung-ich-kriege-dich-heute-das-auslandssemester/" target="_blank">Möglichkeiten</a>, so viele <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/02/auslandserfahrung-ich-kriege-dich-heute-volkshochschulen-in-norwegen/" target="_blank">Angebote </a>– die Entscheidung fällt einem sehr schwer, etwas Passendes zu finden. Im besten Fall hat man sich schon vorher Gedanken über seine berufliche Zukunft gemacht, seine Wünsche abgewägt, sich beraten lassen, Schnuppertage in einer Uni in Anspruch genommen, vielleicht ein Praktikum absolviert oder andere Erfahrungen gemacht. Viele zieht es nach der Schule auch ins Ausland – wann dann, wenn nicht jetzt? Auslandserfahrungen sind nicht nur für den Lebenslauf wichtig und sehen gut aus, man lernt viel über sich selbst, über die eigenen Stärken, Schwächen und vor allem Grenzen.<span id="more-10114"></span></p>
<h3><strong>Au-pair &#8211; die Qual der Wahl<br />
</strong></h3>
<p>Ich wollte nach der Schule auch erstmal was anderes machen und sehen und habe mich für ein Jahr als Au-pair entschieden. Kinder mag ich, eine Fremdsprache kann ich auch lernen – das wird doch super, dachte ich mir. Doch auch solche Entscheidungen sollten gut überlegt sein. Welche Au-pair Agentur ist geeignet und seriös? Für welches Land schlägt mein Herz? Welche Familie passt zu mir? Wie sind dort die Bestimmungen, Regeln und vor allem sollte man sich Gedanken über die kulturellen Unterschiede machen und sich gut informieren. Und noch ganz wichtig: Kinder zu mögen ist schön und gut aber kann man sich auch vorstellen, fünf bis sechs Tage die Woche mit ihnen zusammen zu sein, für sie zu kochen, mit ihnen zu spielen, Hausaufgaben zu machen, sie zum Sport und zum Musikunterricht zu fahren, sie zu trösten, zu bespaßen und sich ärgern zu lassen <img src='http://www.bewerberblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> , für sie zu sorgen und für sie da zu sein. Das heißt, man muss lernen, Verantwortung zu übernehmen – Verantwortung nicht nur für die eine oder andere Aufgabe, sondern Verantwortung für kleine Wesen, die hilflos und auf einen angewiesen sind.</p>
<h3><strong>Au-pair &#8211; die Aufgaben und Pflichten</strong></h3>
<p>Die Aufgaben eines Au-pairs können sich von Familie zu Familie unterscheiden. Ich persönlich hatte vier Kinder im Alter von 2 bis 9. Ich musste sie früh wecken und fertig machen für die Schule bzw. für den Kindergarten. Sie mussten auch zum Fußball, zum Karate, zum Ballett, zum Flöten- und Klavierunterricht. Wir haben zusammen Hausaufgaben gemacht, gespielt, ich habe für sie Essen gekocht und sie ins Bett gebracht. Außerdem habe ich das Haus sauber gehalten und die Wäsche gebügelt. Da ich über private Beziehungen zu meiner Stelle in England gekommen war, haben wir viele Sachen nur mündlich abgemacht. Am besten ist es jedoch, alle Aufgaben schriftlich in einem kleinen Vertrag festzuhalten, damit es später nicht zu Missverständnissen kommt oder man sich ausgenutzt fühlt. Oft werden die Au-pairs in erster Linie als Putzhilfen eingesetzt und dürfen nur ab und zu babysitten. Über die Bezahlung sollte man sich auch schriftlich einigen. Ich habe zum Beispiel für das Saubermachen einen Zusatzbonus bekommen.</p>
<h3><strong>Au-pair &#8211; Spaß muss sein<br />
</strong></h3>
<p>Au-pair ist aber nicht nur ein Job! Freizeitaktivitäten sollten nicht zu kurz kommen, schließlich ist man ja auch da, um das Land und die Menschen kennenzulernen. Meine Gastfamilie hat mir einen Sprachkurs bezahlt und am Wochenende als auch abends, wenn die Eltern da waren, hatte ich frei. Ich bin viel gereist, habe mir vieles angeschaut, war feiern und tanzen, war sehr viel im Kino und habe interessante Menschen kennengelernt.</p>
<p>Im Großen und Ganzen konnte ich viel aus dem Jahr mitnehmen, bin selbständig geworden, habe Englisch gelernt und war das erste Mal für längere Zeit von Zuhause weg, so dass mir später der Umzug zum Studienort nicht so schwer gefallen ist. Ein Au-pair Jahr ist eine gute Möglichkeit Auslandserfahrungen zu sammeln, sich auszuprobieren und seine Grenzen kennenzulernen. Außerdem hat man auch genug Zeit, sich über die weitere Zukunft Gedanken zu machen.</p>
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		<title>Weiterbildung gefällig? Nächstes Microtraining am 8. Mai 2013 im JenTower</title>
		<link>http://www.bewerberblog.de/2013/05/weiterbildung-gefallig-nachstes-microtraining-am-8-mai-2013-im-jentower/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 08:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dörte</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieses war der erste Streich und der zweite folgt sogleich: Am kommenden Mittwoch, den 8. Mai 2013, ist es wieder soweit. Wir laden euch herzlich zum 2. Microtraining des Jahres ein. Dieses Mal ist die AGETO AG unser Unternehmenspate und präsentiert Euch folgende Beiträge: 1. „Moderne Web-API basierte Anwendungen mit Gyrex“ Referent: Andreas Mihm, AGETO [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/weiterbildung-gefallig-nachstes-microtraining-am-8-mai-2013-im-jentower/">Weiterbildung gefällig? Nächstes Microtraining am 8. Mai 2013 im JenTower</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bewerberblog.de/2013/03/weiterbildung-micro-training/">Dieses</a> war der erste Streich und der zweite folgt sogleich:</p>
<p>Am kommenden Mittwoch, den 8. Mai 2013, ist es wieder soweit. Wir laden euch herzlich zum 2. Microtraining des Jahres ein. Dieses Mal ist die <a href="http://www.ageto.de/ageto-ag/unternehmen">AGETO AG</a> unser Unternehmenspate und präsentiert Euch folgende Beiträge:<span id="more-10099"></span></p>
<p><strong>1.</strong> <b>„Moderne Web-API basierte Anwendungen mit Gyrex“</b><br />
Referent: Andreas Mihm, AGETO</p>
<p><b>2. „Plattformübergreifende Entwicklung mit Gyrex“<br />
</b>Referent: Jürgen Albert, Geschäftsführer von Data in Motion UG</p>
<p><strong> 3. </strong><b>„SAP Technologie und Plattform News der SAP“<br />
</b>Referent: Jörg Engelhardt, AGETO</p>
<p>Anschließend wird es wieder die Gelegenheit geben bei Kaltgetränken über die Themen zu diskutieren. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessenten und Neugierigen – und das ganz ohne Anmeldung vorab.</p>
<p>Wir freuen uns auf euren Besuch!</p>
<p><em><br />
<span style="text-decoration: underline;">Zum Hintergrund der Veranstaltung:</span></em></p>
<p><em>Das „Microtraining“ wird jeweils einmal im Quartal von der TowerConsult GmbH und einem Partnerunternehmen aus der Jenaer E-Commerce-Branche organisiert. Bereits seit über fünf Jahren bietet dieses Veranstaltungsformat seinen Teilnehmern eine Plattform zum regelmäßigen Wissens- und Kontaktaustausch in Theorie und Praxis.</em></p>
<p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/weiterbildung-gefallig-nachstes-microtraining-am-8-mai-2013-im-jentower/">Weiterbildung gefällig? Nächstes Microtraining am 8. Mai 2013 im JenTower</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		<title>Fremdsprachen für die Bewerbung &#8211; so geht&#8217;s</title>
		<link>http://www.bewerberblog.de/2013/05/fremdsprachen-fur-die-bewerbung-so-gehts/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 06:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fremdsprachen im Beruf – allem voran das Englische – werden in vielen Berufssparten inzwischen vorausgesetzt. Doch die Standards sind noch recht unterschiedlich und wo vielen das Schulenglisch reicht, ist in anderen Jobs fortgeschritteneres Wissen gefragt. Doch wie kann ich den Personaler überzeugen, dass meine Sprachkenntnisse ausreichend sind? Das Problem mit Schulabschlüssen ist der kleinste gemeinsame [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/fremdsprachen-fur-die-bewerbung-so-gehts/">Fremdsprachen für die Bewerbung &#8211; so geht&#8217;s</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10074" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><a href="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Contentlobby_ESL-Sprachreisen_Gerd-Altmann_pixelio.de_.jpg"><img class="size-medium wp-image-10074" alt="Gerd Altmann/ pixelio.de" src="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Contentlobby_ESL-Sprachreisen_Gerd-Altmann_pixelio.de_-300x300.jpg" width="234" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Gerd Altmann/ pixelio.de</p></div>
<p>Fremdsprachen im Beruf – allem voran das Englische – werden in vielen Berufssparten inzwischen vorausgesetzt. Doch die Standards sind noch recht unterschiedlich und wo vielen das Schulenglisch reicht, ist in anderen Jobs fortgeschritteneres Wissen gefragt. Doch wie kann ich den Personaler überzeugen, dass meine Sprachkenntnisse ausreichend sind?<span id="more-10069"></span></p>
<p>Das Problem mit Schulabschlüssen ist der kleinste gemeinsame Nenner: das Kenntnissniveau verschiedener Schüler könnte oft unterschiedlicher nicht sein. Der Personaler kann aber Ihrem Lebenslauf nicht ansehen, ob Sie in der Schule immer aufgepasst haben, oft Urlaub in englischsprachigen Ländern gemacht haben und viel englischsprachige Musik hören. Wie könnt Ihr Euch also hervorheben und nachweislich belegen, dass  Ihr eine Sprache fließend beherrscht?</p>
<p>Es gibt hier natürlich verschiedene Möglichkeiten, doch allgemein teilt es sich in zwei Optionen auf: entweder Ihr besorgt Euch ein aussagekräftiges und allgemein anerkanntes Diplom wie die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cambridge_ESOL">Cambridge Prüfung</a>, oder Ihr verbringt eine ausgedehnte Zeit in einem entsprechenden Land, wo Ihr die Sprache im Alltag benutzen und so nachweislich lernen könnt.</p>
<p>Ein Auslandsaufenthalt kann durchaus reizvoll sein und beweist neben Mehrsprachigkeit auch noch andere positive Eigenschaften wie Anpassungsfähigkeit und Durchsetzungskraft. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt, was die Destination betrifft – vorausgesetzt, man macht etwas, was auf dem Lebenslauf gut aussieht (sechs Monate Strandurlaub in Thailand fallen eher nicht darunter, wobei es sicher auch Möglichkeiten gibt, dies positiv umzuformulieren). Aber ob man ein Volontariat in einem Entwicklungsland macht, mit einem Studentenvisum längere Zeit in Australien lebt oder einfach für eine Weile <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/04/bewerben-in-irland/">einen Job in Irland</a> annimmt – allgemein gilt, sofern man sich in der Fremdsprache im Alltag ausdrücken muss, ist auf dem Papier die Sprachgewandheit ausreichend belegt.</p>
<p>Muss es schneller gehen, empfiehlt sich die Variante, ein entsprechendes Diplom zu erlangen. Dies kann man ebenfalls mit einem Auslandsaufenthalt verbinden, wenn man zum Beispiel eine Sprachreise bucht. Mit einem Anbieter wie <a href="http://www.esl-sprachreisen.at/%20" rel="nofollow">ESL Sprachreisen</a> zum Beispiel könnt Ihr in zahlreichen Ländern einen Intensivkurs belegen und am Ende einen international anerkannten Abschluss ablegen. Dabei erlebt man ebenfalls das Land und seine Kultur im Alltag und kann die Sprache sofort einsetzen. Auch hier stehen viele Reiseziele zur Verfügung – natürlich die Klassiker Großbritannien, Australien und USA, oder warum nicht einmal Englisch in Malta lernen und daneben die Sonne und das Meer genießen (mehr Informationen <a href="http://www.esl-sprachreisen.at/de/englisch/sprachreisen/malta.htm" rel="nofollow">hier</a>)?</p>
<p>Die oben genannten Methoden funktionieren natürlich ebenso für jegliche andere Sprachen, die Euch im Beruf einen Vorteil verschaffen können. Und wer weiß, vielleicht gefällt es Euch ja so sehr im Ausland, dass Ihr am Ende da bleibt!</p>
<p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/fremdsprachen-fur-die-bewerbung-so-gehts/">Fremdsprachen für die Bewerbung &#8211; so geht&#8217;s</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitarbeit als Einstieg</title>
		<link>http://www.bewerberblog.de/2013/05/zeitarbeit-als-einstieg/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 06:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nicht selten wird Zeitarbeit mit negativen Assoziationen verbunden. Dies hindert daran, Zeitarbeit auch als Chance zu sehen &#8211; beispielsweise für den Einstieg in die Arbeitswelt oder die berufliche Neuorientierung. Wir haben unsere Kollegen von der 7(S)-Gruppe  mal gebeten, uns einen tieferen Einblick in dieses kontroverse Thema zu geben. Was ist Zeitarbeit? Zeitarbeit – oftmals auch [...]</p><p>The post <a href="http://www.bewerberblog.de/2013/05/zeitarbeit-als-einstieg/">Zeitarbeit als Einstieg</a> appeared first on <a href="http://www.bewerberblog.de">Bewerberblog.de</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nicht selten wird Zeitarbeit mit negativen Assoziationen verbunden. Dies hindert daran, Zeitarbeit auch als Chance zu sehen &#8211; beispielsweise für den Einstieg in die Arbeitswelt oder die berufliche Neuorientierung. Wir haben unsere Kollegen von der 7(S)-Gruppe  mal gebeten, uns einen tieferen Einblick in dieses kontroverse Thema zu geben.<span id="more-10080"></span></em></p>
<h3><b>Was ist Zeitarbeit?</b></h3>
<p>Zeitarbeit – oftmals auch als Arbeitnehmerüberlassung oder „Leiharbeit“ bezeichnet – ist ein erlaubnispflichtiges Gewerbe, das unter strenger Aufsicht der Bundesagentur für Arbeit steht. Das Zeitarbeitsverhältnis selbst ist eine Dreiecksbeziehung zwischen Zeitarbeitsunternehmen, Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen.</p>
<div id="attachment_10081" class="wp-caption alignnone" style="width: 307px"><a href="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Dreieck.jpg"><img class="size-medium wp-image-10081 " alt="Dreieck" src="http://www.bewerberblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Dreieck-300x225.jpg" width="297" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Dreiecksbeziehung Verleiher-Entleiher-Arbeitnehmer (Quelle: <a href="http://www.derzeitarbeits-check.de/index.php?id=zeitarbeit">http://www.derzeitarbeits-check.de/index.php?id=zeitarbeit</a>)</p></div>
<p>Dem Kundenunternehmen wird auf vertraglicher Grundlage vom Zeitarbeitsunternehmen gegen Entgelt der Zeitarbeitnehmer „überlassen“. Obwohl der Zeitarbeitnehmer beim Kundenunternehmen arbeitet, ist er beim Zeitarbeitsunternehmen mittels Arbeitsvertrag sozialversicherungspflichtig und zumeist unbefristet angestellt. Den Arbeitsverträgen liegen Tarifverträge zugrunde, die klare Bestimmung hinsichtlich der Arbeitszeit, des Kündigungsschutzes, der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und des Urlaubsanspruchs enthalten. Dem Zeitarbeitsunternehmen obliegen gegenüber dem Zeitarbeitnehmer dabei alle Haupt- und Nebenpflichten, wie sie auch für Arbeitgeber aller anderen Branchen gelten.</p>
<h3>Wie funktioniert Zeitarbeit?</h3>
<p>Der Begriff „Zeitarbeit“ wird häufig falsch interpretiert. Es handelt sich in der Regel <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> um eine Beschäftigung auf Zeit, sondern um eine regelrechte Anstellung, die unbefristet oder auch (entsprechend Tarifvertrag) befristet sein kann. Im Rahmen eines solchen Arbeitsverhältnisses ist man bei dem Zeitarbeitsunternehmen angestellt, wie bei anderen Betrieben auch. Eine Beschäftigung als freier Mitarbeiter ist nicht möglich, wenn man an die Kunden des Zeitarbeitsunternehmens ausgeliehen wird.</p>
<p>Die Dienstleistung des Zeitarbeitsunternehmens besteht darin, den Kunden das Zeitarbeitspersonal in bestimmten Fällen zu überlassen, so zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Als Vertretung im Krankheitsfall</li>
<li>Als Vertretung im Urlaub</li>
<li>Als Verstärkung bei besonderen Arbeitsspitzen</li>
</ul>
<p>und immer häufiger auch dann&#8230;</p>
<ul>
<li>wenn ein Betrieb eigenes Personal fest einstellen möchte, sich die Personalsuche jedoch dadurch erleichtern möchte, zunächst einen Zeitarbeitnehmer für eine längere Zeit zu entleihen, den betreffenden Mitarbeiter zu testen und ihn dann zu übernehmen.</li>
</ul>
<p><i>Man spricht von überbetrieblichen Arbeitsplätzen der Zeitarbeitnehmer, da sie nicht im Stammbetrieb des Verleihers tätig werden, sondern bei wechselnden Kunden des Verleihers.</i></p>
<p>Die Entleiher haben jeweils einen mehr oder weniger kurzfristigen Personalbedarf für Personalengpässe. Eine vorübergehende Einstellung eigenen Personals kommt aus verschiedenen Gründen häufig nicht in Betracht. Insoweit kann man feststellen, dass über die Verleiher eine große Zahl von kurzen Beschäftigungsverhältnissen, die bei den Entleihern erst gar nicht entstehen, erst beim Zeitarbeitsunternehmen durch die Häufung dieser zahlreichen Einzelfälle zu echten Arbeitsverhältnissen zusammengefasst werden</p>
<h3>Für wen ist Zeitarbeit interessant?</h3>
<p>Aus den statistischen Meldungen, die alle Zeitarbeitsunternehmen an die Bundesanstalt für Arbeit zweimal im Jahr abgeben müssen, lässt sich folgendes Entnehmen:</p>
<p><b>Z</b>eitarbeit ist für Arbeitnehmer/Innen interessant, die sich noch oder wieder in einer Phase der Orientierung in ihrem Beruf, bzw. im Anschluss an eine Qualifizierung oder eines Studiums befinden. Häufig wird von diesen Arbeitnehmern die Auffassung vertreten, dass sie sich (jetzt) noch nicht für eine auf lange Sicht gegründete Anstellung bei einem Unternehmen binden möchten. Vielmehr nutzen sie über die Zeitarbeit die Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>berufliche Kenntnisse und Erfahrungen in mehreren Firmen zu erweitern</li>
<li>verschiedene Arbeitsweisen kennenzulernen</li>
<li>neue Kontakte zu finden</li>
<li>abwechslungsreiche Tätigkeiten auszuüben</li>
<li>eventuell über diese Tätigkeit Betriebe kennen zu lernen, um sich dort für eine Anstellung zu bewerben.</li>
</ul>
<p><b>Z</b>eitarbeit kann für viele Arbeitssuchende relativ schnell zu einer Anstellung führen, da die Zeitarbeitsunternehmen ihre Aufträge meist sehr kurzfristig erfüllen müssen.</p>
<p><i>Häufig sieht man erstaunte Gesichter, wenn zwischen Einstellungsgespräch und Vertragsunterzeichnung nur wenige Stunden vergehen</i>. Das Zeitarbeitsunternehmen muss nicht so hohen Wert darauf legen, ob ein Mitarbeiter neben seiner fachlichen Eignung auch noch in seiner persönlichen Eignung in eine bestimmte „Abteilung“ passt. Kriterien wie Charaktereigenschaften oder Lebensalter spielen eine eher untergeordnete Rolle. Wichtig ist hingegen, dass das Zeitarbeitsunternehmen Mitarbeiter/Innen findet, die möglichst genau die <i><span style="text-decoration: underline;">Qualifikationen</span></i> besitzen, die bei den Kunden verlangt werden und flexibel einsetzbar sind.</p>
<h3>Tipps für die Unternehmenssuche – Qualitätskriterien von Zeitarbeitsunternehmen</h3>
<p>Jedes Zeitarbeitsunternehmen benötigt eine behördliche Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung. Jedes Mitglied im BAP oder IGZ hat beispielsweise eine solche Erlaubnis.</p>
<p>Ordentliche Geschäftsräume und angemessene Umgangsformen sind selbstverständliche Visitenkarten auch bei Zeitarbeitsunternehmen.</p>
<p>Zeitarbeitsunternehmen sind verpflichtet, ihren Mitarbeitern bei Vertragsabschluss ein Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit über den wesentlichen Inhalt des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) auszuhändigen, bei Ausländern auf Verlangen in deren Muttersprache.</p>
<p>Zeitarbeitsunternehmen sind gemäß § 11 Abs. 1 AÜG verpflichtet, den wesentlichen Inhalt des Arbeitsverhältnisses in eine von ihnen zu unterzeichnende Urkunde aufzunehmen. Bei Ausländern erfolgt die Abfassung der Urkunde in deren Muttersprache. Die Angaben in der Urkunde sollten möglichst genau sein, damit Unstimmigkeiten von vorn herein vermieden werden. Insbesondere sind aufzunehmen:</p>
<ul>
<li>der jeweilige Tarifvertrag, der zur Geltung kommt</li>
<li>Beginn und Dauer des Arbeitsverhältnisses</li>
<li>die maßgeblichen Kündigungsfristen</li>
<li>die Höhe der Vergütung, etwaige Zuschläge (einschließlich Branchenzuschläge), freiwillige Zusatzleistungen des Arbeitgebers</li>
<li>Leistungen bei Krankheit, Urlaub</li>
<li>die Arbeitszeit (gibt es bestimmte Ausschlusszeiten etwa Kindergarten?)</li>
<li>das Einsatzgebiet (sind entfernungsmäßige/örtliche Beschränkungen gewünscht?)</li>
<li>die Zahl der Urlaubstage</li>
</ul>
<p>Ergänzend gilt das allgemeine Arbeitsrecht einschließlich des gesamten Arbeitsschutzrechtes (z.B. Kündigungsschutz-, Mutterschutz-, Erziehungsgeldgesetz).</p>
<p>In der Regel werden unbefristete Vollzeitarbeitsverhältnisse vereinbart, aber auch befristete Verträge sind möglich.</p>
<p>Das Zeitarbeitsunternehmen übernimmt alle üblichen Arbeitgeberpflichten (Lohnzahlung, Abführung von Steuern und Sozialabgaben, Entgeltfortzahlung bei Krankheit und Urlaub usw.).</p>
<p>Falls das Zeitarbeitsunternehmen keinen Einsatz für seine Mitarbeiter bei einem Kundenunternehmen hat, bleibt der Anspruch auf sein vertraglich vereinbartes Entgelt bestehen.</p>
<p>Auch das Thema Gesundheitsvorsorge und Arbeitssicherheit wird bei Zeitarbeitsunternehmen groß geschrieben. Vor ihrem Einsatz erhalten die Mitarbeiter eine genaue Einweisung über die geltenden Unfallverhütungsbestimmungen. Vorab ermittelt das Zeitarbeitsunternehmen zudem das Gefährdungspotenzial des jeweiligen Arbeitsplatzes. Und selbstverständlich erhalten seine Mitarbeiter etwaig erforderliche Arbeitskleidung und Schutzausrüstung.</p>
<h3>Vorteile für Zeitarbeitnehmer/innen</h3>
<ol>
<li>Zeitarbeit verschafft Berufsanfängern, auch Hochschulabsolventen, beste Chancen für den Eintritt in die Arbeitswelt</li>
<li>Wer sich beruflich umorientieren möchte, kann als Zeitarbeitnehmer verschiedene Unternehmen kennenlernen</li>
<li>Nach längerer Berufspause können Frauen und Männer durch Zeitarbeit den Wiedereinstieg ins Berufsleben schaffen</li>
<li>Zeitarbeitsunternehmen bieten Chancen zur weiteren beruflichen Qualifikation unter den realen Bedingungen des Arbeitslebens.</li>
<li>Älteren arbeitssuchenden Arbeitnehmern oder anderen am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen kann Zeitarbeit neue, unerwartete Perspektiven verschaffen</li>
<li>Hinter Zeitarbeit stehen fast ausschließlich sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse</li>
<li>Zeitarbeit unterliegt vollständig dem allgemeinen deutschen Arbeitsrecht. So gibt es etwa kein spezielles Kündigungsrecht nur für die Zeitarbeitsbranche</li>
<li>Die Bezahlung von Zeitarbeitnehmern basiert zu fast 100 Prozent auf eigenen Tarifverträgen für die Zeitarbeitsbranche. Für rund drei Viertel aller Zeitarbeitnehmer gelten DGB-Tarifverträge. Seit dem 1. November 2012 sind außerdem zahlreiche Branchenzuschläge, z.B. für die Bereiche Metall- und Elektroindustrie und Chemische Industrie in Kraft getreten – weitere Wirtschaftsbereiche folgen.</li>
</ol>
<h3>Wie findet man ein zuverlässiges Zeitarbeitsunternehmen?</h3>
<p>Ansprechpartner sind nachfolgende Arbeitgeberverbände für die Zeitarbeit</p>
<p><b>Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP)<br />
</b>Universitätsstraße 2-3a<br />
10117 Berlin<br />
Tel.: 030 / 20 60 98 &#8211; 0<br />
Fax: 030 / 20 60 98 &#8211; 70<br />
E-Mail: <a href="mailto:info@personaldienstleister.de">info@personaldienstleister.de</a></p>
<p><strong>iGZ-Bundesgeschäftsstelle</strong><br />
PortAL 10 | Albersloher Weg 10<br />
48155 Münster<br />
Tel. (02 51) 32 26 2-0<br />
Fax (02 51) 32 26 2-100<br />
E-Mail: <a href="mailto:info@ig-zeitarbeit.de">info@ig-zeitarbeit.de</a></p>
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