Das Frage-Antwort-Gewinnspiel Woche 26

Geschrieben am 23.06.2008 um 07:47 Uhr von Nadia Kittel

 

Guten Montagmorgen! Den längsten Tag des Jahres haben wir hinter uns gelassen, jetzt gehts lichttechnisch nur noch bergab. Aber wir wollen mal kein negatives Karma verbreiten zum Wochenstart, sondern beginnen mit unserem fröhlichen Frage-Antwort-Spiel.

Diese Woche wünschen wir uns von Euch eine gute Antwort auf die Frage:

“In Ihrem studiVZ-Profil geht es ja heiß her. Was wollen Sie mit dieser Darstellung zum Ausdruck bringen?”

Das ist fies, oder? Naja, im Grunde ist ja jeder selbst Schuld, der alles auf dem öffentlichen Marktplatz von sich gibt. Aber wie reagiert man auf so eine Anspielung? Eure Kreativität ist gefragt, wir sind irre gespannt. Denn zumindest wir checken tatsächlich hin und wieder die Profile der Bewerber in Social Networks…

 

Themenbereich(e): - Vorstellungsgespräch, Gewinnspiel

 

5 Kommentare zu „Das Frage-Antwort-Gewinnspiel Woche 26”

André (PN Admin)
23.06.2008, 09:13 Uhr

#1

 

“Nachdem das Studenverzeichnis sehr fragwürdige Änderungen an den Nutzungsbedingungen vorgenommen hatte und zudem noch mit der Auswertung der Profile zu Werbezwecken began, da entschied ich mich dazu eben diese automatisierten Vorgänge zu zerstören, indem ich mein Profil unbrauchbar mache. Dies ist am einfachsten über die von Ihnen angesprochenen Gruppen möglich.
Ich setze mich grundsätzlich stark für den Datenschutz ein, bin als Student jedoch auch zu einem gewissem Maße auf das Studentenverzeichnis angewiesen.”

So, oder so im etwa, sollte meine Antwort ausfallen. Ich müsste mich jedoch sicher bremen um nicht zu sehr auf dem Datenschutzfaktor herum zu reiten ;-)


Nadia Kittel
23.06.2008, 09:26 Uhr

#2

 

Tja, André. Sein Profil kann ja jeder einstellen oder aus dem Netz nehmen wie er mag. Wer aber seine persönlichen Daten der Öffentlichkeit preisgibt, muss damit rechnen, dass das jemand liest. So ist der Deal. Das hat dann wenig mit Datenschutz zu tun. In diesem Fall ist jeder für seinen Datenschutz selbst verantwortlich. Zumal wir mit dem Wissen ja nix anstellen, genauso, wie wir auch von Bewerbungen (die ja in der Regel noch viel mehr persönliche Daten enthalen) nichts preisgeben (dürfen).


Dani
23.06.2008, 11:59 Uhr

#3

 

Ach, Sie meinen wahrscheinlich die Partyfotos? Aber in Ihrer Anzeige wünschen Sie sich doch kreative und weltoffene Mitarbeiter - da ist die Party, die ich für die Erasmus-Studenten organisiert habe doch der beste Beweis!


Timo
23.06.2008, 18:59 Uhr

#4

 

Ich denke, jemand, der eine gewisse Position “ergattern” möchte, hat entweder a) dort kein Profil oder ist b) pfiffig genug sich nicht unter seinem kompletten Namen finden zu lassen. Somit muss er sich dann keine unangenehmen Fragen stellen lassen. Und bei Xing zum beispiel kann ja nicht viel passieren. Stehe selbst im Kundenkontakt (ja immer schön mit Signatur) und hab daher erst gar kein solches Profil… sicher ist sicher und wenn, dann nur die richtigen sehen lassen…


Felix
24.06.2008, 10:29 Uhr

#5

 

“Zunächst einmal freut es mich, dass sie mir ein so großes Interesse an meiner Person signalisieren und sich im Vorfeld informiert haben. Zu meinem Profil wäre zu sagen, dass dies wohl eher ein verzerrtes Bild meiner Person abliefert, was ich mit dem Hinweis in meinen Gruppen “Meine Gruppen sagen noch weniger über mich als mein Profil” auch deutlich mache. Zu den Fotos, die sie sich sicherlich angesehen habe, wogegen auch nichts spricht; So spiegeln diese lediglich mein ausgeglichenes Privatleben wieder, welches meine bisherigen und künftigen Erfolge unterstützt. Ein Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben halte ich für mehr als förderlich. Meine generelle Mitgliedschaft im StudiVz kann ich mit der Kontaktpflege begründen. Viele ehemalige Studenten, mit denen ich immer noch über diese Plattform Kontakt pflege stehen mir mit Rat und Tat zur Seite. Ein soziales Netzwerk ist schließlich heute mehr Wert als je zuvor.”

So ausformuliert würde man es in einem Vorstellungsgespräch sicher nicht hinkriegen, aber die Argumentationskette an sich ist denke ich ganz schlüssig.


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