Worum ging es in Ihrer Diplomarbeit?

Geschrieben am 06.04.2010 um 08:09 Uhr von Daniela Krüger

 

Diese Frage ist eine von vielen, die dem Bewerber im Vorstellungsgespräch gestellt werden können. Diese Frage ist auch nachvollziehbar, denn viele Diplomthemen sind so umständlich formuliert, dass man außer den Füllwörtern oft nur Bahnhof versteht. Es ist deshalb gut, wenn wenigstens derjenige, der sie geschrieben hat, weiß, worum es geht.

Doch nicht selten muss ich folgende Antworten hören:

  • ‚Oh, da muss ich mal überlegen.’
  • ‚Mhm, das ist jetzt schon so lange her, das kann ich gar nicht mehr genau sagen.’
  • ‚So genau weiß ich das nicht mehr.’

Klar, wenn die Diplomarbeit tatsächlich schon 10 oder 20 Jahre zurückliegt, ist es wahrlich schwierig noch alle Details zusammenzubringen. Aber so im Großen und Ganzen sollte man den Inhalt und das Ergebnis schon noch kennen.

Die Frage wird im Vorstellungsgespräch aus zwei Gründen gestellt: Zum einen will man herausfinden, was fachlich in dem Bewerber steckt. Und gerade bei der Diplomarbeit hat man sich ja sehr umfangreich mit einem Thema auseinandergesetzt, was vielleicht sogar gut zur Technologie des Unternehmens passt. Zum anderen stellen vor allem Personaler diese Frage auch immer wieder gern, um herauszufinden, wie gut sich der Bewerber vorbereitet hat. Seinen Lebenslauf einigermaßen auf dem Kasten zu haben, gehört ja nun wirklich zu den Basics für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch.

Also, hier mein Tipp: Wenn Ihr Euch auf das nächste Vorstellungsgespräch vorbereitet, lest Euch noch mal das Fazit oder die wesentlichen Ergebnisse Eurer Abschluss-, Seminar-, Diplom-, Bachelor- oder auch Masterarbeit durch. Dann habt Ihr wieder einen guten Überblick und kommt nicht ins Stocken, wenn der Personaler Euch im Interview auf dieses Thema anspricht. Dann klappt’s vielleicht sogar mit dem Job. :-)

 

Themenbereich(e): - Vorstellungsgespräch

 

2 Kommentare zu „Worum ging es in Ihrer Diplomarbeit?”

[...] FAZIT: Gute Vorbereitung auf beiden Seiten ist der erste Schritt zu einem guten Vorstellungsgespräch.   [...]


[...] Gespräch ganz schnell zu Ungunsten des Bewerbers verlaufen. Wichtig ist vor allem, dass man seinen eigenen Lebenslauf kennt und wiedergeben kann. Das klingt erst einmal banal, aber kann doch sehr helfen. So hat man [...]


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