Meine Bewerbung ist zu groß, was nun?

Geschrieben am 15.02.2008 um 09:40 Uhr von Jeanette-Freya Enders

 

Grundsätzlich sollte man bei einer E-Mail-Bewerbung darauf achten, dass sie nicht größer als 2MB (allerhöchstens 4MB) ist. Zugegeben, das kann schon mal ein bißchen eng werden, wenn man eine größere Anzahl an Zeugnissen und Arbeitszeugnissen eingescannt und eingefügt hat.

Solltet Ihr feststellen, dass die Bewerbung nach dem scannen, schreiben und so weiter größentechnisch doch ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist hier ein paar Tipps. Eine Möglichkeit ist es alle Scans noch einmal mit einer niedrigeren Auflösung zu wiederholen. Achtet dabei darauf, dass man alles Geschriebene zum Schluss trotzdem noch lesen kann!

Eine andere Möglichkeit, die ich gern verwende, um Fotos per E-Mail zu versenden, und was so natürlich auch mit den JPGs von gescannten Zeugnissen funktioniert, ist eine installierte Erweiterung des Kontextmenüs. Je nach Betriebssystem finden sich hier, hier und hier die entsprechenden Downloads, beziehungsweise Hinweise darauf. Erfahrung habe ich nur mit der MS Image Resizer Powertoy-Variante und finde, dass sie sich ganz gut macht.

Das Ganze funktioniert so, dass man einen Rechtsklick auf das zu verkleinernde Bild macht. Im sich aufklappenden Kontextmenü sollte es, nach erfolgreich durchgeführter Installation, einen Unterpunkt “Resize Pictures” oder so ähnlich geben. Bei der MS-Variante kann man nun zwischen 4 vorgegebenen Größen wählen (oder die Advanced-Variante nutzen). Nach der Auswahl und dem OK, wird das verkleinerte Bild im gleichen Ordner abgelegt wie das große und bekommt im Dateinamen eine Erweiterung, die es als die veränderte Version kennzeichnet.

Viel Spaß damit!

 

Themenbereich(e): - Bewerbungsunterlagen

 

8 Kommentare zu „Meine Bewerbung ist zu groß, was nun?”

Thomas
15.02.2008, 09:56 Uhr

#1

 

Wenn man die PDF-Datei erstellt, hat man in den meisten Programmen/PDF-Druckern die Möglichkeit Bilder zu komprimieren.


Sven
15.02.2008, 11:49 Uhr

#2

 

Hallo,
versuch es doch einfach mal per video-bewerbung, hatte vor ein paar tagen mal davon gelesen, direkt eine video-bewerbung aufgenommen und abgeschickt keine 2 tage später hatte ich ein termin zu einem vorstellungsgespräch, falls du es im ausland versuchen willst, dann natürlich auf englisch noch besser wäre es in der jeweiligen landessprache !!!!


Jeanette-Freya Enders
15.02.2008, 13:58 Uhr

#3

 

@Sven oder sollte ich @Lea sagen? Wenn Du hier schon versuchst, den Link Deiner Seite unter zu bringen, dann möchte ich Dich bitten zukünftig Kommentare abzugeben, die zum vorangegangenen Artikel passen. Auch Deinen hinterlistigen Versuch, uns zu täuschen, indem Du Dich einmal Sven und einmal Lea nennst, konnten wir in Sekundenschnelle enttarnen. Falls Du Dich fragst, wie wir das gemacht haben, kann ich Dir versichern, dass das gar nicht so schwer ist. Wenn beide Kommentare von der selben IP-Adresse kommen und noch dazu die selbe E-Mail-Adresse verwendet wird, ist es schon ziemlich offensichtlich. Ganz zu schweigen davon, dass es schon seltsam ist, wenn innerhalb weniger Minuten zwei Kommentare mit ähnlich unsinnigem Inhalt hier aufschlagen. Hab die eingegebenen Links mal entfernt, gell :-)


Arno Nyhm
15.02.2008, 19:01 Uhr

#4

 

einfach in OpenOffice die Bilder einfügen (evtl. noch text dazu) und die Bilder gerade drehen…
dann mittels des PDF Exports von OpenOffice die datei als PDF speichern.
hierbei werden die bilder gut komprimiert.

Beispiel bei mir mit mehreren gescannten Zeugnissen:
- gescannt farbig als TIF: ca. 48 MB
- gespeicherte OpenOffice: 18 MB
- exportierte PDF-Datei: 2MB


Uwe
17.02.2008, 10:58 Uhr

#5

 

Da solche Dokumente häufig nicht farbig benötigt werden, sollte man möglichst nur monochrom, dafür aber mit einer höheren Auflösung ab 300 DPI scannen. Bietet das Scanprogramm keine Option an um das Dokument in diesem Modus einzulesen kann man mit der freien Bildbearbeitung GIMP (http://www.gimp.org/) und der Option Farben/Schwellwert ein solches Bild nachträglich erzeugt werden. Wenn man den Scan dann speichert, sollte man darauf achten ein Format zu nehmen, welches mit einer begrenzten Farbpalette umgehen kann (JPEG kann das nicht und hat immer volle Farbpalette.). JPEG verbietet sich aber sowieso für Textdokumente, da der Kompressionsalgorithmus für Fotos ausgelegt ist und die Dateien unötig gross werden. Zudem bilden sich unschöne Blockartefakte um die Buchstaben.

Hat man monochrome Scans in lesbarer Qualität erzeugt, kann man diese mit der Group4 Kompression (diese wird z.B. beim Faxen verwendet) weiter zusammendampfen und in ein PDF packen. Wie das (z.B. unter Linux) geht habe ich unter http://blog.planet-uwe.de/archives/28-Archiviert.html beschrieben.

Meine Berwerbung hatte damals mit 9 DINA4 Scans gerade mal noch 1.5MB ohne irgendwelche Abstriche in der Lesbarkeit machen zu müssen.


[...] dabei darauf, dass die Datei nicht zu groß wird - 3-4 MB sollten völlig ausreichen. Bei eingescannten Dokumenten ist das natürlich besonders schwierig, aber wenn Ihr die Auflösung [...]


[...] seine Bewerbung per E-Mail, sollte man beim Anhängen der Zeugnisse auch darauf achten, dass die Größe des Anhangs nicht zu groß [...]


[...] begrenzt ist, ist mehr als veraltet. Heutzutage schafft es ein Standard-E-Mail-Programm auch locker 3 MB zu verschicken. Vielmehr läuft man mit einer Kurzbewerbung Gefahr, dass die Individualität der Bewerbung leidet. [...]


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