Vom gelungenen Anhang in der E-Mail-Bewerbung
Geschrieben am 11.12.2009 um 08:11 Uhr von Johannes
Und täglich grüßt das Murmeltier! Aus gegebenem Anlass möchte ich mich mal wieder zum Thema Anhang in der E-Mail-Bewerbung äußern. Denn letzte Woche hatte ich erneut eine Bewerbung, in welcher mehrere Dateien im Anhang beschädigt waren. Dies ist wirklich schade, da Ihr ein solches Missgeschick ganz einfach vermeiden könnt.
So einfach, so effektiv: Um solche Fälle zu vermeiden, solltet Ihr Eure Bewerbung einfach mal an Euch selbst schicken und anschließend versuchen die Dokumente zu öffnen. Dies hat zudem den Vorteil, dass Ihr die Lesbarkeit Eurer Dokumente nochmals überprüfen könnt. Soweit so gut.
Ein weiteres Problem, welches viele unsere Bewerber haben, ist die Größe des Anhangs. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass der Anhang in einer Bewerbung eine Größe von 4 MB nicht überschreiten sollte. In einem ersten Schritt empfiehlt es sich daher, die Dokumente in ein PDF-Dokument zu wandeln. Dafür existiert eine Menge Freeware im Netz, eine davon findet Ihr hier.
Sollte der Anhang immer noch zu groß sein, empfiehlt es sich die Daten zusätzlich zu komprimieren. Ein sehr gängiges Format, welches der Personaler ohne Problem handhaben kann, ist dass ZIP-Dateiformat. Auch für diese Arbeit gibt es fleißige Helfer im Netz, einen davon findet Ihr hier.
Sollten diese beiden Verfahren auch nicht ausreichen, kann ich Euch noch einen letzten Tipp geben: Oftmals reicht es aus, wenn Ihr aus dem PDF-Dokument noch einmal ein PDF-Dokument macht. Diese bietet sich insbesondere bei sehr großen Dokumenten, wie beispielsweise bei einem zusammengestellten Dokument aus Anschreiben, Zeugnissen sowie weiteren Unterlagen an. Dann müssten zumindest Eure Unterlagen annähernd in die Regionen kommen, dass Ihr sie erfolgreich versendet könnt.
Themenbereich(e): - Bewerbungsunterlagen
3 Kommentare zu „Vom gelungenen Anhang in der E-Mail-Bewerbung”
Martin
#2
Oftmals hilft es mit zB. GIMP eingescannte Bilder auf ein ausreichendes Format herunter zu skalieren und anschließend den Kompressionsfaktor beim speichern als JPG anzupassen. Hat man ersteinmal eine JPG mit unter 200kB erreicht wandelt man das als PDF, den die PDF hat nahezu die gleiche größe. Anschließend kann man die Dokumente an die Bewerbung anfügen. Dieses Vorgehen hat auch den Vorteil das die PDF schneller geöffnet werden kann.
mfg
Es lohnt sich auch ab und an die verwendete Qualität und die Art der eingebunden Bilder zu prüfen. Es muss nicht das 100% JPEG mit 5500pxx3000px sein, dass man da als Wasserzeichen auf der Titelseite einbindet.
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Tanja
11.12.2009, 09:20 Uhr
#1
Guter Artikel, vielen Dank!
“Dann müssten zumindest Eure Unterlagen annähernd in die Regionen kommen, dass Ihr sie erfolgreich versendet könnt.”
Allerdings solltet Ihr dann das PDF auf jeden Fall nochmal ansehen und prüfen, ob es überhaupt noch lesbar ist. Nach Möglichkeit auch nochmal mit mittlerer Qualität ausdrucken, denn manchmal sind PDFs am Bildschirm noch lesbar, im Ausdruck aber nicht mehr.
Gegen übergroße Dateien hilft auch, alle nicht unbedingt benötigten Dokumente weg zu lassen: Beispielsweise die Bescheinung über die Teilnahme am 1-wöchigen Netzwerkkurs im Jahr 2001. Das interessiert niemanden mehr und die Kenntnisse sind ohne schon veraltet.