Pünktlichkeit im Vorstellungsgespräch
Geschrieben am 03.08.2009 um 07:58 Uhr von Johannes
Und täglich grüßt das Murmeltier! Ein immer wiederkehrendes Thema auf dem Bewerberblog ist die Pünktlichkeit im Vorstellungsgespräch. Leider ist dies keine Selbstverständlichkeit. Mit der ganzen Höfflichkeitsbelehrung möchte ich Euch an dieser Stelle verschonen. Ich habe Dinge immer dann besonders gut verstanden, wenn ich das Warum dahinten begriffen habe. Auch wenn Ihr Euch die Aussage dieses Artikels bereits denken könnt, möchte ich Euch daher erklären warum Pünktlichkeit für den Bewerber so wichtig ist.
An dem Tag des Interviews nehmen sich nicht nur der Personaler sondern auch der Geschäftsführer bzw. der fachliche Verantwortliche für Euch Zeit. Ihre Zeitfenster, wie sollte es auch anders sein, sind sehr begrenzt. Stehen danach noch Folgetermine an, bedeutet dies weniger Zeit für Euch im Gespräch, wenn Ihr zu spät kommt. Und somit habt Ihr auch weniger Zeit, Euch von Eurer Schokoladenseite zu präsentieren.
Der wichtigste Grund ist aber ein anderer. Ein entscheidendes Kriterium für oder gegen einen Kandidaten ist seine Zuverlässigkeit. Diese in einem Interview glaubhaft zu vermitteln, ist erfahrungsgemäß schwer. Sicherlich kann das ein oder andere Bespiel aus dem Lebenslauf Zuverlässikeit belegen, aber wichtiger sind immer noch Tatsachen. Da kann pünktliches Erscheinen schon mal ein wichtiges Indiz sein. Sollte man sich aus welchen Gründen auch immer, zum Vorstellungsgespräch verspäten, ist es zwar nicht unmöglich, diesen Faux-pas mit anderen Vorzügen der eigenen Person noch “auszubügeln” - aber sicherlich schwieriger.
Außerdem geht der Personaler davon aus, dass Ihr Euch gut organisieren könnt. Und dies bedeutet auch, dass Ihr
- Euren Wecker richtig stellt,
- genügend Zeitpuffer für Staus, Umleitungen oder Bahnverspätungen einplant,
- Euch über mögliche Streiks im öffentlichen Verkehrswesen erkundigt, wenn Ihr mit der Bahn oder dem Bus kommt und so weiter…
Stimmt - es gibt auch Ereignisse die man nicht vorhersehen kann, so etwa ein Unfall oder eine plötzliche Krankheit. Dafür könnt Ihr natürlich nichts, also Griff zum Telefon und dem Personaler Bescheid gegeben. Ich hoffe, nun versteht Ihr warum Pünktlichkeit im Vorstellungsgespräch so wichtig ist.
PS: Überpünktlichkeit ist natürlich auch nicht das Maß aller Dinge. So berichtete Jeanette vor nicht allzu langer Zeit von einem Bewerber der eine halbe Stunde vor dem Gespräch auf der Matte stand. Da bietet es sich doch an, bei einem kleinen Spaziergang noch etwas zu entspannen, um dann pünktlich zum Vorstellungsgespräch fit auf der Matte zu stehen.
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4 Kommentare zu „Pünktlichkeit im Vorstellungsgespräch”
sollte es doch zu einer Verspätung kommen, auf jeden Fall anrufen und Info geben…….
Im übrigen kann ein moderates “Zuspät-Kommen” auch eine Möglichkeit sein sich von den anderen Bewerbern abzuheben, muss dann aber sehr souverän gemeistert werden.
[...] Sie Ihrem Erscheinungsbild widmen. Ganz klar ist, zu einem Bewerbungsgespräch erscheinen Sie pünktlich und in Businesskleidung. Dabei spielt Ihr persönlicher Kleidungsstil nur eine untergeordnete [...]
[...] Sie Ihrem Erscheinungsbild widmen. Ganz klar ist, zu einem Bewerbungsgespräch erscheinen Sie pünktlich und in Businesskleidung. Dabei spielt Ihr persönlicher Kleidungsstil nur eine [...]
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Tipps zum Vorstellungsgespräch Teil 3 – das Auftreten « MMK Personalberatung Blog
03.08.2009, 08:13 Uhr
#1
[...] Achten Sie auf alle Fälle auch auf Pünktlichkeit. Einen sehr guten Beitrag zur Pünktlichkeit finden Sie hier. [...]