Auf geht´s!

Geschrieben am 20.04.2009 um 08:10 Uhr von Isa Schmiedgen

 

Es ist Montag Morgen und es startet eine neue Blogparade, diesmal zum Thema: Ich und mein Job, wir mögen uns!(?)

Die Spannweite des Themas wurde immer breiter, je weiter ich so vor mich hin sinnierte und schon bald war klar: Alle Aspekte dazu können wir in diesem Rahmen nur schwer abhandeln. Aber  so hoffe ich einfach, dass durch fleißige Kommentatoren all das, was noch zu sagen wäre, gesagt wird, sofern wir es verschwiegen haben.

Nicht alle mögen ihren Job, manche ergreifen ihn sogar bewusst, obwohl sie ihn nicht mögen, um ihre Existenz zu sichern. Der Beruf, der ja eng mit “Berufung” zusammen hängt, mit einer wirklich aus Leidenschaft getroffenen Entscheidung, tritt immer weiter zurück hinter den “Job”, einer Tätigkeit, die man zeitweise begrenzt ausübt, ob nun bezogen auf den Ausübungsort, den jeweiligen Arbeitgeber oder begrenzt als Tätigkeit selbst.

Wenn man in seinem Selbstverständnis als Jobber arbeitet, ist denn dann eigentlich so etwas wie Enthusiasmus für den Job von Nöten, muss ich mich meinem Arbeitgeber verbunden fühlen, meinen Kollegen? Und wenn ja, warum? Der Mikrokosmos der alltäglichen Arbeit ist von vielen Faktoren bestimmt, die aus uns entweder zufriedene Menschen machen, die mit dem Gefühl ins Bett krabbeln, einen sinnvoll gestalteten Tag verbracht zu haben. Oder aber wir finden es sinnlos, manchmal gar zum K***en, was wir machen, wollen alles hinschmeißen.

Wie man die negativen Auswüchse verhindern oder mildern kann, das hoffen wir durch unseren Blogfasching ein bisschen zu erhellen und am Ende wird zumindest schon einmal Eines als Ergebnis stehen: Entscheidet Euch bitte nicht nur für einen Job, sondern überlegt am Beginn des Weges genau, was ihr wollt! Leichtfertig sollte man mindestens 45 Jahre Berufsleben nicht gestalten! Sonst ist die Enttäuschung, der Frust vorprogrammiert. Sicher kann man die Gleise wechseln, aber es wird ja nicht einfacher, wenn man beständig neu anfangen muss.

Das soweit erst einmal als Eingangsgedanken zum Start unseres Blogfaschings. Folgende Artikel werdet also in dieser Woche hier finden:

Job vs. Beruf?

Wo ist die verdammte Muse, wenn man sie braucht?

Ich hab´ keinen Bock mehr!

“Schatz, wie war es auf Arbeit?” - Was darf ich erzählen?

“Ach bitte, Chef, hab mich doch lieb!”

Ein Job allein …

Mit großen Dank winken wir nach Hamburg zum Personalberater-Blog Wollmilchsau. Dort haben Jan und Alexander sich für die Blog-Parade mit der Mitarbeitermotivation betan und herausgefunden: Geld ist nicht alles! Zeitgleich läuft dort übrigens eine Blog-Parade zum Twittern und dessen Potential bei der Jobsuche!

Jochen von der Karrierebibel hat übrigens vor einigen Tagen unabhängig von unserem Wochenthema einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht zu den 10 Nervtötern, die das Arbeiten zum Alptraum werden lassen können. Passt ja gut zum Thema, deshalb auch eine kurze Empfehlung zur Stippvisite.

Dann eine gute neue Woche Euch allen!

 

Themenbereich(e): - Arbeitsalltag, In eigener Sache, Job&Karriere

 

2 Kommentare zu „Auf geht´s!”

VioWorld - Hagen
18.05.2009, 14:33 Uhr

#1

 

Wir planen auch eine Blogparade, und zwar zum Thema “Net Powered Artists” - wie künstler im Internet Geld verdienen. Hättet Ihr Interesse?


Nadia
18.05.2009, 15:12 Uhr

#2

 

Mh, ich weiß nicht, ob wir dazu was sagen können… Mit Künstlern kennen wir uns nun nicht so aus… Aber vielleicht habt ihr ja eine Idee, was wir beitragen könnten.


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