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	<title>Bewerberblog.de</title>
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	<description>Das Blog für Bewerber und Personaler</description>
	<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 06:01:02 +0000</pubDate>
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		<title>Ein Stück mehr Lebensqualität</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 06:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe seit einigen Jahren einen sehr guten Freund, mit dem ich über nahezu Alles sprechen kann. Doch eins fiel mir gerade zu Beginn schwer, ihn zu fragen, was denn mit seinem einen Augenlid sei. Dieses besagte Lid sah häufig etwas müde aus, aber man konnte nicht genau zuordnen weshalb. Irgendwann fasste ich allen Mut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe seit einigen Jahren einen sehr guten Freund, mit dem ich über nahezu Alles sprechen kann. Doch eins fiel mir gerade zu Beginn schwer, ihn zu fragen, was denn mit seinem einen Augenlid sei. Dieses besagte Lid sah häufig etwas müde aus, aber man konnte nicht genau zuordnen weshalb. Irgendwann fasste ich allen Mut zusammen und versuchte mein Anliegen schön zu formulieren. Und siehe da, meine Angst, in einen Fettnapf zu treten, war völlig unbegründet. Er nahm einen Löffel (wir waren gerade beim Kaffeetrinken) und klopfte diesen gegen sein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augenprothese" target="_blank">Auge</a>, als mir blitzartig bewusst wurde, dass er kein Problem mit dem Lid hat, sondern ein Glasauge trägt.<span id="more-4404"></span></p>
<p>Dieses Thema ist mir schon lange ein Anliegen, aber als ich nun in der Zeit auf einen <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-07/beruf-ocularist" target="_blank">Artikel über Okularisten</a> gestoßen bin, konnte ich es schön Bererberblog-tauglich verpacken.</p>
<p>In der Bundesrepublik gibt es mehr als 160.000 Menschen, die in regelmäßigen Abständen den Weg zum <a href="http://www.ocularist.info/html/ocularist_der_beruf.html" target="_blank">Okularisten</a> finden. Davon gibt es 60 in Deutschland, die bundesweit auf 25 Firmen verteilt sind. Doch was ist ein Ocularist, wie wird man einer und was macht er/sie den ganzen Tag?</p>
<p>Zuerst einmal gibt es mit 60 Ocularisten in Deutschland sehr wenige, was zur Folge hat, dass es für die <a href="http://www.towerconsult.de/de/jobs_praktika_diplomanden_studenten" target="_blank">Ausbildung</a> sowohl weder eine staatliche Regelung noch eine Berufsschule gibt. Die Ausbildung erfolgt einzig im Betrieb und dauert stattliche sechs Jahre. Doch diese Regelung ist vor allem in diesem Fall sehr gut und nützlich. So erhält der Azubi sofort Einblicke in die Arbeit eines Ocularisten und ist in direktem Kontakt mit den Kunden, welche übrigens einmal pro Jahr ihre Augenprothese wechseln sollten. Wichtig ist vor allen Dingen, dass der Auszubildende ein gutes Verhältnis zu den Kunden aufbaut, viele kennen ihre Abnehmer sicher über Jahre, denn das Vertrauensverhältnis zwischen Ocularist und Prothesenträger ist essentiell. Das kann jeder wahrscheinlich besser verstehen, wenn es zum Beispiel um den Zahnarzt oder die Hebamme geht.</p>
<p>Jedes Glasauge wird in penibler Handarbeit maßgefertigt, sogar, wenn gewünscht, unter dem wachsamen Auge des Patienten und angepasst und ist am Ende kaum von dem echten Auge zu unterscheiden. Es kostet in etwa zwischen 350 und 650 Euro und wird von der Krankenkasse übernommen.</p>
<p>Meinem Bekannten geht is mit seiner Prothese sehr gut, er erzählte mir an besagtem Tag von seinen ersten paar Wochen ohne sein zweites Auge und wurde etwas bedrückt, aber mittlerweile sagt er, lebt er damit als sei es immer so gewesen.</p>
<p>Kennt Ihr andere erwähnenswerte Berufe, die nicht alltäglich sind, aber dennoch unheimlich fesseln und beeindrucken? Ich bin gespannt.</p>
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		<title>Wann hat es bei Ihnen Xing gemacht?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 05:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Magisch lustige Momente im Karrierenetzwerk. Dass ein Businessnetzwerk bei der Karriere ganz nützlich sein kann, haben wir hier schon gelernt. Aber manchmal kann das mit der Karriere im Netzwerk auch ganz schnell nach hinten losgehen, nämlich dann, wenn man die Eingabemaske mit unangemessenen Dingen füttert.
„Xingen&#8221; will gelernt sein, dachte ich mir, als ich mir neulich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Magisch lustige Momente im Karrierenetzwerk. Dass ein Businessnetzwerk bei der Karriere ganz nützlich sein kann, haben wir <a href="../../../../../?p=4383" target="_blank">hier</a> schon gelernt. Aber manchmal kann das mit der Karriere im Netzwerk auch ganz schnell nach hinten losgehen, nämlich dann, wenn man die Eingabemaske mit unangemessenen Dingen füttert.<span id="more-4417"></span></p>
<p>„Xingen&#8221; will gelernt sein, dachte ich mir, als ich mir neulich das Profil einer Vorzeige-Karrieristin anschaute. Denn neben den aufgeblähten Zertifikaten, Referenzen und Auszeichnungen, fand ich im Reiter „Ich biete&#8221; tatsächlich die Angabe: &#8220;gutes Aussehen&#8221;! Oh nein, hallte es durch das BewerberBlog-Büro. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Schwarzer" target="_blank">Alice Schwarzer</a> hätte ihre wahre Freude gehabt. Im Büro waren wir uns schnell darüber einig, dass man so eine Nachricht noch nicht mal im Freundesnetzwerk à la StudiVZ, Facebook und Co. schreiben sollte.</p>
<p>Strittig ist auch, ob der Lieblingsverein ins Businessnetzwerk gehört, besonders dann wenn ein begeisterter Dortmund-Fan auf einem ebenso fanatischen Schalke-Fan trifft. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass dies die geschäftliche Beziehung belastet, finde ich die Angabe des Lieblingsvereins dennoch gut. Letztendlich bietet dies ja wiederum eine Gelegenheit für ein wenig Smalltalk.</p>
<p>Doch was gehört nun in ein Businessnetzwerk und was nicht? Meiner Meinung nach kann man all die Informationen aufrufen, die man auch in seinem Lebenslauf angeben würde. Zum Aufbau und Inhalt eines gelungenen Xing-Profils hat Daniela schon mal einen spitzen <a href="../../../../../?p=2881" target="_blank">Artikel</a> geschrieben. Vorsichtig sollte man jedoch mit sehr persönlichen Informationen sein, denn die Partnersuche hat in einem Karrierenetzwerk nichts verloren. Eine klare Trennung zwischen beruflichen und privaten Netzwerken befürworte ich deshalb.</p>
<p>PS: Was haltet Ihr denn davon die Partnersuche in einem Karrierenetzwerk zu forcieren? Und habt Ihr denn schon mal was Unangemessenes oder Lustiges in einem Xing-Profil aufgestöbert?</p>
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		<title>Absagen in letzter Minute – und das fällt Ihnen jetzt ein?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[- Arbeitsalltag]]></category>

		<category><![CDATA[- Vorstellungsgespräch]]></category>

		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<category><![CDATA[Zusage]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hat es endlich geschafft: Ein Anruf des Personalers. Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Die erste Hürde ist genommen. In der Regel freut man sich als Bewerber, beginnt vielleicht schon mit der Vorbereitung, je nachdem natürlich wie lang das Gespräch noch entfernt ist.
Doch was, wenn der Personaler einen Kandidaten anruft, ihn einlädt und dieser bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hat es endlich geschafft: Ein Anruf des Personalers. Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Die erste Hürde ist genommen. In der Regel freut man sich als Bewerber, beginnt vielleicht schon mit der <a href="http://www.bewerberblog.de/?p=3984" target="_blank">Vorbereitung</a>, je nachdem natürlich wie lang das Gespräch noch entfernt ist.<span id="more-4380"></span></p>
<p>Doch was, wenn der Personaler einen Kandidaten anruft, ihn einlädt und dieser bereits am Telefon recht kurz angebunden ist und einen eher ablehnenden Eindruck vermittelt aber zusagt? Ich kann für mich sprechen und sagen: Im Zweifel für den Kandidaten. Sicher ist der ein oder andere etwas unsicher und in besagtem Telefonmoment vielleicht auf dem falschen Fuß erwischt. Daher erst einmal abwarten und sehen, was das Gespräch bringt.</p>
<p>Doch: Mir ist es neulich passiert, dass ich bereits bei diesem Einladungsgespräch ein merkwürdiges Gefühl hatte. Ich habe es auf die Nervosität des Bewerbers geschoben und mir keine weiteren Gedanken gemacht. Das Gespräch war vereinbart, auch auf meine Einladungs-E-Mail habe ich eine Zusage erhalten.</p>
<p>Der Tag des Gespräches rückte näher. Der Chef hat sich den Termin frei gehalten, übrigens auf Wunsch des Bewerbers sogar außerhalb der für ihn gewöhnlichen Zeiten für Vorstellungsgespräche. Ich habe alle Vorbereitungen getroffen, Fragen formuliert und mich auf ein interessantes Gespräch gefreut, bis ich 15 Minuten vor dem Termin eine E-Mail des Kandidaten erhielt, in der stand:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Dietel,</p>
<p>leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich unseren Termin nicht wahrnehmen werde.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Der Kandidat.</p></blockquote>
<p>Keine Begründung, keine Anfrage nach einem neuen Termin, rein gar nichts. Nicht einmal eine angemessene Entschuldigung. Da muss ich mich dann wirklich fragen, mit welcher Einstellung manche Menschen durchs Leben kommen. Selbst einen Friseurtermin, der vielleicht nur Spitzenschneiden beinhaltet und 15 Minuten dauert, würde man rechtzeitig absagen. Also habe ich dem Bewerber per Mail eine Absage geschrieben und mich noch eine Weile geärgert. Vielleicht ist das erste Bauchgefühl gar nicht so verkehrt gewesen. In diesem Fall zumindest.</p>
<p>Fazit: Es kann immer etwas dazwischen kommen. Wir haben dazu schon <a href="http://www.bewerberblog.de/index.php?s=absagen&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">berichtet</a> und auch viele Kommentare von Lesern erhalten, aber eine Entschuldigung und wenn möglich eine Begründung sollte schon das Mindeste sein, vor allem wenn man kurz vor knapp einen Termin nicht wahrnimmt. Das Gleiche gilt übrigens auch anders herum, aber das wird demnächst hier diskutiert werden.</p>
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		<title>Fachkräftemangel überall</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 05:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Hoffmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[- Arbeitsmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Job&Karriere]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohin man auch hört und sieht in den letzten Tagen, Fachkräftemangel überall. Ob im Radio, Fernsehen oder in den Zeitungen, alle stellen plötzlich den erwarteten Fachkräftemangel fest. So, wir jetzt auch! Aber halt mal, ist das nun wirklich alles so schlimm? Ja und Nein.
Klar, seit Jahren sind die demographischen Trends bekannt. Die Einschreibezahlen an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin man auch hört und sieht in den letzten Tagen, Fachkräftemangel überall. Ob im Radio, Fernsehen oder in den Zeitungen, alle stellen plötzlich den erwarteten Fachkräftemangel fest. So, wir jetzt auch! Aber halt mal, ist das nun wirklich alles so schlimm? Ja und Nein.<span id="more-4407"></span></p>
<p>Klar, seit Jahren sind die demographischen Trends bekannt. Die Einschreibezahlen an den deutschen Hochschulen sind auch kein Geheimnis. Also alles klar, nach der Krise kommt der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,713295,00.html" target="_blank">Aufschwung</a> und mit dem Aufschwung der Superfachkräftemangel, besonders in den Ingenieurwissenschaften. Wird die deutsche Wirtschaft nun ohne hunderttausende <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,713797,00.html" target="_blank">Fachkräfte aus dem Ausland</a> zusammenbrechen? Natürlich nicht, hat sie ja noch nie getan. Warum bin ich mir da so sicher? Ganz einfach, nehmen wir mal die Softwareindustrie - die kennt diesen Aufschrei, der durch die Reihen der Personaler in großen und kleinen Unternehmen geht eigentlich seit ihrem Entstehen, sobald sich auf eine Stelle nicht zehn Leute bewerben, sobald man sich ein bisschen Mühe geben muss, um die Stelle zu besetzen, und sobald knapper gewordene Fachkräfte für gute Arbeit sich noch mehr gutes Geld wünschen.</p>
<p>Und wir wissen einfach, die Knappheit setzt ein paar Mechanismen in Gang, die den Zusammenbruch verhindern und noch ein paar andere positive Dinge in Gang bringen. Die da wären:</p>
<ol>
<li><strong>Selektion von Projekten </strong>- Ein      hoher Prozentsatz von Softwareprojekten scheitert, dauert viel länger als      geplant oder ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Trotz dieser allseits      bekannten Weisheit werden immer wieder schlecht durchdachte, schlecht      geplante oder schlecht gemanagte Softwareprojekte aus der Taufe gehoben. Alle      sinnlosen oder schlechten Softwareprojekte angehalten - wir hätten einen      IT-Fachkräfteüberschuss.</li>
<li><strong>Anziehung von bisher fehlallokierten      Menschen</strong> - Werden durch Knappheit       Tätigkeiten von sozialem Status und der materiellen Anerkennung her      attraktiv, streben Menschen mit Eignung, Vorkenntnissen, oder zumindest      intellektuellem Potenzial in diese Tätigkeiten. Einer der größten Speicher      für intelligente Menschen, die oft gut ausgebildet sind, stellen für mich      die öffentlichen Verwaltungen dar. Möglicherweise klärt sich deren      Sparzwang von selbst, wenn der aktivere und risikofreudigere Teil ihrer      Belegschaften in möglicherweise spannendere Aufgaben mit mehr      Entscheidungsspielräumen in die freie Wirtschaft abwandert. Und natürlich      ist jeder kluge Kopf, der statt aus Verlegenheit Auslandsgermanistik zu      studieren, von guten Berufsaussichten geködert, Informatik belegt, ein      Gewinn für unsere Branche.</li>
<li><strong>Budgets und Fokus für die      Personaler </strong>- Wir haben es schon immer gewusst, was man tun müsste, aber      niemand hat uns zugehört. Und in der hoffentlich hinter uns liegenden      Krise sind immer zuerst die Budgets der Personalabteilungen gekürzt worden.      Na gut, dann machen wir uns eben jetzt, wie immer zeitgleich mit den anderen      Firmen, Gedanken, wie und wo wir auch Menschen über 35 im Unternehmen      arbeiten lassen, wie wir es den klugen Frauen im Erziehungsurlaub leichter      machen, zurück in den Job zu kommen, wie wir mit Arbeitsagentur und      Bildungsträgern vernünftige Qualifizierungskurse für unsere <a href="http://www.towerconsult.de/de/jobs.php" target="_blank">Jobs</a> hinbekommen,      wie wir nette Projekte mit unseren Hochschulen machen können und ob wir      nicht doch wieder die Tischtennisplatte und den Kicker aus der      Abstellkammer holen, wenigstens für den Tag der offenen Tür. Für all diese      Dinge ist jetzt plötzlich wieder Budget und Begeisterung des Top-Managements      da, jedenfalls bis zur nächsten Krise.</li>
</ol>
<p>All diese Mechanismen gelten sicher mehr oder weniger auch in allen anderen Branchen - und wer am besten und kreativsten damit umgeht, gewinnt.</p>
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		<title>Viel hilft nicht immer viel</title>
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		<comments>http://www.bewerberblog.de/?p=4367#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 05:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Krüger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>

		<category><![CDATA[Absage]]></category>

		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Stellenausschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wir mal ehrlich sind, müssen sich Personaler eingestehen, dass ein Großteil der Bewerber es doch nicht bis zur Einstellung schafft und eine Absage kassiert. Als Bewerber hat man dann mehrere Möglichkeiten, auf diese Absage zu reagieren:

Man      kann sie kommentarlos zur Kenntnis nehmen und weiter suchen.
Man     [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir mal ehrlich sind, müssen sich Personaler eingestehen, dass ein Großteil der Bewerber es doch nicht bis zur Einstellung schafft und eine Absage kassiert. Als Bewerber hat man dann mehrere Möglichkeiten, auf diese Absage zu reagieren:</p>
<ol type="1">
<li>Man      kann sie kommentarlos zur Kenntnis nehmen und weiter suchen.</li>
<li>Man      kann sich bei dem Unternehmen nach den Gründen erkundigen oder nachfragen,      ob es eine Stelle gibt, auf die man mit seinem Profil vielleicht besser      passt.</li>
<li>Oder      man bewirbt sich einfach noch mal&#8230;<span id="more-4367"></span></li>
</ol>
<p>Nun gut, viele werden jetzt vielleicht denken, dass erstens und zweitens durchaus gute Reaktionen wären. Bei dem dritten Punkt kommt man sicher ins Grübeln, welchen Effekt man damit erzielen will.</p>
<p>Und genau das frage ich mich auch! Noch kurz zum Hintergrund: Im täglichen Bewerbungsdschungel bewerben sich eine Menge Leute, deren Namen ich nach dem ersten Lesen oft wieder vergesse. Doch bei manchen kenne ich schon die <a href="http://www.bewerberblog.de/?p=20" target="_blank">E-Mail-Adresse</a> auswendig, weil sie sich immer und immer wieder bewerben. Klar, wenn eine <a href="http://www.towerconsult.de/de/jobs.php" target="_blank">neue Stelle</a> ausgeschrieben ist, auf die der Kandidat passen könnte, kann ich das auch sehr gut nachvollziehen. Aber die Kandidaten, die ich meine, bewerben sich immer auf die gleiche Stelle und das auch noch in einem Rekordtempo. Da ist noch nicht mal die Absage für die vorangegangene Bewerbung raus, da kommt schon die nächste Bewerbung ins Haus geflattert. Inhaltlich hat sich an den Unterlagen dann meist auch nichts geändert.</p>
<p>Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum diese Bewerber das machen. Denken sie vielleicht, ich hätte mir ihre Bewerbung nicht angesehen und schicken sie deshalb vorsichtshalber gleich noch mal? Oder sind sie der Meinung, ich würde ihr Profil nicht richtig beurteilen können und verkenne ihr Talent? Ich halte mich nicht für unfehlbar, aber ich denke, dass, nachdem ich eine Bewerbung mehrere Male gelesen habe, ich eine nachvollziehbare Entscheidung treffen kann.</p>
<p>Ich kann nur sagen: Wer eine Absage bekommen hat und diese nicht nachvollziehen kann, der sollte auf jeden Fall bei dem Unternehmen um eine Begründung bitten. Sich einfach noch mal zu bewerben halte ich für wenig kreativ und vor allem wenig zielführend.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeitsagentur setzt auf anonymisierte Bewerbungen</title>
		<link>http://www.bewerberblog.de/?p=4410</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Krüger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>

		<category><![CDATA[Job&Karriere]]></category>

		<category><![CDATA[AGG]]></category>

		<category><![CDATA[anonym]]></category>

		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>

		<category><![CDATA[Herkunft]]></category>

		<category><![CDATA[IZA]]></category>

		<category><![CDATA[Rasse]]></category>

		<category><![CDATA[türkisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut PR ONLINE will die Arbeitsagentur in Nordrhein-Westfalen ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren einführen und dabei alle Namen, Bilder und den Geburtstag schwärzen. Aber reicht das aus, um eine Bewerbung wirklich vorurteilsfrei bewerten zu können?
Ich persönlich denke nein. Menschen denken in stereotypischen Mustern. Bis zu einer gewissen Ausprägung ist das auch völlig in Ordnung, denn der Mensch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut <a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/Anonyme-Bewerbungen-bei-Arbeitsagentur_aid_896672.html " target="_blank">PR ONLINE</a> will die Arbeitsagentur in Nordrhein-Westfalen ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren einführen und dabei alle Namen, Bilder und den Geburtstag schwärzen. Aber reicht das aus, um eine Bewerbung wirklich vorurteilsfrei bewerten zu können?<span id="more-4410"></span></p>
<p>Ich persönlich denke nein. Menschen denken in stereotypischen Mustern. Bis zu einer gewissen Ausprägung ist das auch völlig in Ordnung, denn der Mensch braucht Schubladen zur Orientierung, um nicht vollständig im Chaos zu versinken. Vorurteile sind dann die Extremform des ganzen und nicht selten führen solche Vorurteile dann zu falschen Entscheidungen.</p>
<p>Bei Bewerbungen ist dieses Problem mitunter sehr stark ausgeprägt. Das <a href="http://ftp.iza.org/dp4741.pdf" target="_blank">Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)</a> hat nämlich in einer Studie herausgefunden, dass zum Beispiel ein türkisch klingender Name sich nachteilig für den Bewerber auswirken kann - trotz gleicher Qualifikation. Aber wäre es deshalb besser, den Namen erst gar nicht anzugeben?</p>
<p>Ich denke, dass diese Vorbehalte gegen die Herkunft, die Rasse oder auch gegen das Geschlecht allgegenwärtig sind, bloß eben nicht laut thematisiert werden, da man dann eindeutig gegen das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz" target="_blank">AGG</a> verstoßen würde. Wer also solche Vorurteile besitzt, wird sich sicher nicht eines besseren belehren lassen, wenn der Kandidat dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird.</p>
<p>Natürlich, in der Interview-Situation kann der Kandidat versuchen, sich von seiner besten Seite zu zeigen, aber hat nicht der erste Eindruck einen entscheidenden Einfluss auf die spätere Entscheidung? Also im Zweifel wird der ganze Bewerbungsprozess in die Länge gezogen, aber am eigentlichen Problem wird nichts geändert. Es muss doch vielmehr etwas in den Köpfen der Geschäftsführer und Personalentscheider passieren, damit auch die Ahmets und Hamids eine gleichberechtigte Chance haben. Oder seht Ihr das anders?</p>
<p>Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie das Projekt „anonyme Bewerbungen&#8221; bei der Arbeitsagentur so läuft. Was machen die dann eigentlich mit Bewerbungen, die nicht anonym geschickt wurden? A prospos verschicken - wie macht man das dann eigentlich? Lässt man dann den Absender weg beziehungsweise richtet man sich eine E-Mail-Adresse ein, die keine Rückschlüsse auf den Namen zulässt? Oder wird dann zusätzlich jemand angestellt, der alle Bewerbungen anonymisiert?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stellensuche 2.0</title>
		<link>http://www.bewerberblog.de/?p=4383</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 05:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Krüger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>

		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>

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		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man einen Job sucht, hat man diverse Möglichkeiten fündig zu werden. Wenn man sich so gar nicht auskennt, kommen einem vermutlich zuerst die bekanntesten Stellenbörsen wie Stepstone oder Monster in den Sinn&#8230; oder vielleicht sogar noch die aktuelle Tageszeitung. Wer Glück hat, findet auch darüber eine passende Tätigkeit. Aber manchmal ist es gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man einen Job sucht, hat man diverse Möglichkeiten fündig zu werden. Wenn man sich so gar nicht auskennt, kommen einem vermutlich zuerst die bekanntesten Stellenbörsen wie <a href="http://www.stepstone.de/" target="_blank">Stepstone</a> oder <a href="http://monster.de/" target="_blank">Monster</a> in den Sinn&#8230; oder vielleicht sogar noch die aktuelle Tageszeitung. Wer Glück hat, findet auch darüber eine passende Tätigkeit. Aber manchmal ist es gar nicht verkehrt, mal ein bisschen um die Ecke zu denken.<span id="more-4383"></span></p>
<p>Um überhaupt zu wissen, wo man suchen soll, wäre es nicht schlecht noch ein paar andere Stellenbörsen zu kennen. Damit die Suche keine unendliche Geschichte wird, kann ich nur immer wieder den <a href="http://crosswater-job-guide.com/wp/" target="_blank">Crosswater Job Guide</a> empfehlen, wo wirklich eine Menge Stellenbörsen und Jobsuchmaschinen für so ziemlich alle möglichen Bereiche aufgelistet, vorgestellt und bewertet werden.</p>
<p>Abseits von Stellenbörsen gibt es aber auch eine Menge Möglichkeiten, einen Job zu finden. Im Web2.0-Zeitalter gibt es so manche Tür, die noch nicht von der breiten Masse aufgestoßen wurde. Sich mal auf <a href="http://www.xing.com" target="_blank">XING</a> umzuschauen, gehört da fast schon zur gängigen Praxis. Allerdings sollte man <a href="http://www.bewerberblog.de/?p=2881" target="_blank">bei XING nicht nur bei den Jobvorschläge stöbern</a>, sondern auch sein eigenes Netzwerk nutzen oder sich in Gruppen anmelden, die für einen interessant sind. Dort werden in der Regel auch Jobs angeboten.</p>
<p>Eine weitere, wenn auch noch nicht systematisierte, Möglichkeit bieten auch <a href="http://www.twitter.com/BewerberBlog" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/bewerberblog" target="_blank">Facebook</a>. Beide Portale haben zwar eher den Anspruch zum Informationsaustausch, aber gerade die Nachricht, dass man auf Jobsuche ist, kann letztendlich auch über diese Kanäle zum Erfolg führen. Die Nachricht kann sich über das eigene Netzwerk und darüber hinaus verbreiten und vielleicht ergibt sich daraus ja eine Chance&#8230; sozusagen eine Art Web-Vitamin-B. Über Twitter sind im Übrigen schon <a href="http://www.bewerberblog.de/?p=3334" target="_blank">ganze Bewerbungsprozesse</a> gelaufen.</p>
<p>Aber was gibt es denn noch? Fallen Euch noch Möglichkeiten ein, wie man sich - vielleicht auch auf die unkonventionelle Art - bewerben kann? Ich meine jetzt nicht so was wie: „Ich geh einfach mal bei dem Unternehmen vorbei und frage nach einem Job.&#8221; Das ist altbekannt und ich glaube, bei den meisten Unternehmen auch gar nicht soooo gern gesehen.</p>
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		<title>Tabelle oder Text?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 05:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[- Bewerbungsunterlagen]]></category>

		<category><![CDATA[Bewerbungsratgeber]]></category>

		<category><![CDATA[Job&Karriere]]></category>

		<category><![CDATA[Ausdruck]]></category>

		<category><![CDATA[ausformulieren]]></category>

		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>

		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Für mich hat sich diese Frage bisher nicht gestellt. Mir war irgendwie immer klar, dass mein Lebenslauf in tabellarischer Form geschrieben sein wird. Sieht übersichtlicher aus und fällt leichter zu erstellen. Doch neulich habe ich tatsächlich einen ausformulierten Lebenslauf erhalten. Aber: Auch hier lauern einige Tücken.
Der ausformulierte Lebenslauf fasst quasi alle Fakten und Daten aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich hat sich diese Frage bisher nicht gestellt. Mir war irgendwie immer klar, dass mein <a href="http://www.bewerberblog.de/?p=1544" target="_blank">Lebenslauf</a> in tabellarischer Form geschrieben sein wird. Sieht übersichtlicher aus und fällt leichter zu erstellen. Doch neulich habe ich tatsächlich einen <a href="http://www.bewerbung-schreiben.de/ausformulierter-lebenslauf.html" target="_blank">ausformulierten Lebenslauf</a> erhalten. Aber: Auch hier lauern einige Tücken.<span id="more-4363"></span></p>
<p>Der ausformulierte Lebenslauf fasst quasi alle Fakten und Daten aus dem Tabellarischen in Textform zusammen. Doch das ist nicht so leicht, wie es klingt. Neben guter Chronologie und sinnvoller Abfolge sind die Ausdrucksform sowie Rechtschreibung und Grammatik äußerst wichtig (im Übrigen auch in der restlichen Bewerbung). In diesem Fall geht es ganz speziell um den Textfluss - es muss sich gut lesen lassen. Geraten wird häufig, erst einen tabellarischen Lebenslauf zu erstellen und an den Fakten entlang hangelnd einen guten Text auszuformulieren. Doch das bedeutet in erster Linie einen Mehraufwand für den Ersteller und jeder weiß, dass eine Bewerbung ohnehin schon aufwendig ist, soll sie zum gewünschten Erfolg führen. Außerdem kann es unter Umständen dazu kommen, dass aus dem Lebenslauf eine Art zweites Anschreiben wird - Dinge wie Stärken und Schwächen oder Motivation für die ausgeschriebene Stelle gehören hier nicht rein.</p>
<p>In manchen Stellenanzeigen wird ausdrücklich ein ausformulierter Lebenslauf verlangt. Das kann viele Gründe haben: Zum ersten kann dadurch geprüft werden, wie gut sich jemand ausdrücken kann, in dem er über sein Leben schreibt. Zum zweiten kann, wenn der Lebenslauf handschriftlich verfasst werden soll, eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graphologie" target="_blank">graphologische Begutachtung</a> zur Begründung liegen und zum dritten kann es sein, dass die Handschrift für den angestrebten <a href="http://www.towerconsult.de/de/jobs.php" target="_blank">Job </a>besonders wichtig ist.</p>
<p>Zu empfehlen ist dennoch, es sich selbst und vor allem dem Leser so einfach wie möglich zu machen. Wenn kein ausführlicher Lebenslauf gefordert ist, lieber keinen anfügen. Das erspart unnötiges Nachfragen nach einem tabellarischen Exemplar und vermeidet, durch grobe Schnitzer gleich bei der Vorauswahl aussortiert zu werden. Wie Ihr einen guten Lebenslauf erstellt könnt Ihr <a href="http://www.bewerberblog.de/index.php?s=Lebenslauf&amp;x=0&amp;y=0&amp;paged=2" target="_blank">hier</a> noch mal nachlesen.</p>
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		<title>Müssen wir heute schon wieder tun, was wir wollen!?</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 06:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[- Arbeitsalltag]]></category>

		<category><![CDATA[Führungsstile]]></category>

		<category><![CDATA[laissez-faire]]></category>

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		<description><![CDATA[So oder ähnlich könnte man einen Chef begrüßen, der sich dem Laissez-Faire-Führungsstil verschrieben hat. Laissez-Faire ist französisch und bedeutet so viel wie &#8220;lassen machen&#8221;. Das klingt nach Urlaub und kleinen Kindern. Nichts tun, ganz viel tun, durchdrehen, schnell, langsam, laut leise - ganz egal. Nun geht es bei Führungsstilen ja aber um die Arbeitswelt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So oder ähnlich könnte man einen Chef begrüßen, der sich dem Laissez-Faire-Führungsstil verschrieben hat. Laissez-Faire ist französisch und bedeutet so viel wie &#8220;lassen machen&#8221;. Das klingt nach Urlaub und kleinen Kindern. Nichts tun, ganz viel tun, durchdrehen, schnell, langsam, laut leise - ganz egal. <span id="more-4355"></span>Nun geht es bei Führungsstilen ja aber um die Arbeitswelt und da ist es in der Regel nicht total egal, was man wie tut. Deshalb bedeutet &#8220;Laissez-Faire&#8221; auch nicht, dass jeder macht, was er will. Vielmehr hält sich der Chef in diesem Fall dezent heraus und lässt seine Kollegen machen, oft funktioniert das auch gut. Nämlich dann, wenn alle auch so wissen, was zu tun ist, wenn die Motivation hoch ist und die Kosten nicht zu hoch sind, wenn Fehler passieren. Man wird deshalb in einem Chipwerk eher selten diesen Führungsstil antreffen, im öffentlichen Bereich dann vielleicht doch mal eher. Das kann gut klappen, wenn die Fäden trotzdem zusammengehalten werden.</p>
<p>Allerdings ist es ja auch Ansichtssache, was genau &#8220;machen lassen&#8221; bedeutet. Dem einen reicht ein einziges monatliches Meeting mit dem Chef schon um sich eingeengt zu fühlen, dem anderen sind mehrere Absprachen am Tag noch zu wenig Führung.</p>
<p>Und dort sitzt der Führungshase ganz allgemein im Pfeffer. Weil wir es mit Menschen zu tun haben, die glücklicherweise alle unterschiedlich sind und deshalb Führung unterschiedlich verstehen und benötigen. Im Grunde reicht das als Fazit für <a href="http://www.bewerberblog.de/index.php?s=f%C3%BChrungsstil&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">alle meine Blogartikel zu Führungsstilen</a>. Nur isses nicht ganz so einfach: Denn als Vorgesetzter muss man sich trotzdem eine Art Konzept aneignen, das Grundlage der eigenen Führung ist. Denkt mal drüber nach!</p>
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		<title>Grenzenlos Urlaub!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 05:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Birger Menke]]></category>

		<category><![CDATA[IBM]]></category>

		<category><![CDATA[Netflix]]></category>

		<category><![CDATA[New York Times]]></category>

		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

		<category><![CDATA[Unternehmensleitlinie]]></category>

		<category><![CDATA[Unternehmensleitlinien]]></category>

		<category><![CDATA[urlaub]]></category>

		<category><![CDATA[Urlaubstage]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Ideen braucht das Land. Gern wird dafür über den großen Teich geschaut. So auch in diesem Fall, wo ein amerikanisches Unternehmen seinen Mitarbeitern erlaubt, so viel Urlaub zu nehmen, wie sie möchten. Spiegel Online Autor Birger Menke fragt zu Recht, ob dieses Modell ein Vorbild für deutsche Unternehmen sein kann?
Zum Hintergrund: Die Online-Firma Netflix [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Ideen braucht das Land. Gern wird dafür über den großen Teich geschaut. So auch in diesem Fall, wo ein amerikanisches Unternehmen seinen Mitarbeitern erlaubt, so viel Urlaub zu nehmen, wie sie möchten. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,711917,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> Autor Birger Menke fragt zu Recht, ob dieses Modell ein Vorbild für deutsche Unternehmen sein kann?<span id="more-4357"></span></p>
<p>Zum Hintergrund: Die Online-Firma Netflix erlaubt ihren rund 600 Mitarbeitern unbegrenzt Urlaub zu nehmen. Niemand im Unternehmen zählt also die Urlaubstage. Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings schon, denn den Vorgesetzten ist es wichtig zu wissen, wo sich ihre Mitarbeiter im Urlaub aufhalten und ob jemand die Arbeit in dieser Zeit weiterführt. Leitgedanke für dieses ungewöhnliche Modell war, dass Menschen nur ihr bestes geben, wenn sie unbelastet arbeiten können. Die Leistung der Mitarbeiter steht also im Vordergrund, wie viel Zeit sie dafür brauchen, ist der Leitung egal.</p>
<p>Medial war die Reaktion beachtlich. Auch viele andere Unternehmen setzten sich mit den <a href="http://www.slideshare.net/reed2001/culture-1798664" target="_blank">Unternehmensleitlinien der Netflix</a> auseinander. Dabei ist die Idee nicht ganz neu, denn wie der Autor weiter schreibt, existiert ein ähnliches Modell bereits seit 2003 bei der IBM, dort zählt auch niemand mehr die Urlaubstage. Auch wenn grundsätzlich mindestens drei Wochen Urlaub im Arbeitsvertrag festgeschrieben sind.</p>
<p>Die Meinungen zu diesem Modell sind geteilt. Einerseits bekommen die Mitarbeiter mehr Freiheit und Verantwortung und fühlen sich damit ernster genommen. Andererseits stellt sich die Frage, wie die Mitarbeiter mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgehen. Denn mit der Abschaffung der Vorgaben werden die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben noch weiter aufgeweicht. Diese Erfahrung mussten auch die IBM-Mitarbeiter sammeln, die in einem Artikel in der New York Times angaben, dass sie in ihrer Freizeit viel öfter ihre E-Mails und Mailbox checkten und obendrauf weniger Urlaub nahmen.</p>
<p>Am Ende bleibt die Frage, was ich nun mit unbegrenzten Urlaub anfangen würde. Dafür muss ich nicht lange überlegen, natürlich würde ich nicht länger Urlaub nehmen als jetzt. <img src='http://www.bewerberblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Spaß bei Seite, ich vertrete die Ansicht, lieber einen geregelten Urlaub ohne E-Mails und Mailbox, als ungeregelten Urlaub und dafür permanent erreichbar.</p>
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