Ist die Villa doch nicht so paradiesisch?

Geschrieben am 12.11.2012 um 08:14 Uhr von Daniela

 

Das 4. BarCamp Mitteldeutschland 2012 liegt nun schon eine Weile zurück. Wir hatten viel Spaß und auch den Teilnehmern scheint es im Großen und Ganzen gut gefallen zu haben – so lassen jedenfalls die zahlreichen Rückblick-Artikel schließen. Mir brennt aber noch etwas auf der Seele, was ich nun ein für alle mal mitteilen muss: Unser Feedback zur Villa am Paradies.

Als Party- und Veranstaltungslocation ideal gelegen und auch von der Raumaufteilung fürs BarCamp gut geeignet dachten wir im April 2012, dass die Villa eine passende Alternative zur 27. Etage des JenTowers wäre. Vertrag und Details waren schnell unterschrieben und geklärt. Was dann aber folgte, lässt uns stark an der Kompetenz der Villa-Geschäftsführung zweifeln.

Im Vorfeld hatten wir noch gefühlt unzählige Treffen, um Organisatorisches abzusprechen, was wir dann zur Sicherheit auch ständig per E-Mail noch mal bestätigt haben. Darunter fiel zum Beispiel der Zeitpunkt, ab wann und für wie lange die Räume zur Verfügung stehen sollten. Aber was hilft alles Reden, wenn es am Ende doch anders kommt?

Fakt ist: Als wir am Samstagmorgen um 7 auf der Matte standen, war zum Glück schon jemand da – was auch nicht selbstverständlich war – aber nichts vorbereitet. Der Boden klebte noch von der Party vom Vorabend, die Stühle in den Seminarräumen waren nicht aufgestellt. In einen Raum konnte man gar nicht rein, weil dort noch Hostel-Gäste frühstücken wollten, obwohl der für uns zur Verfügung stehen sollte.

Und es kommt noch besser: Hatten wir am Samstag wenigstens noch einen Ansprechpartner, verabschiedete sich die Villa-Crew am Sonntagmorgen mit den Worten „Wir müssen jetzt los. Wir gehen erstmal schlafen!“ Als wir tagsüber tatsächlich mal jemanden gebraucht haben, war niemand erreichbar. Das gipfelte dann am Ende darin, dass wir die Villa unverschlossen verlassen haben, als das BarCamp vorüber war. Die Villa war am Morgen übrigens in einem ähnlichen Zustand wie am Vortag.

Diese und andere Kritikpunkte blieb auch einem Teil der BarCamp-Teilnehmer nicht verborgen. Nicht nur, dass wir einen Raum erst deutlich später nutzen konnten, ist den BarCampern aufgefallen, sondern auch der Dreck. Das Foto oben haben wir freundlicherweise von Andreas (@andorweb) zur Verfügung gestellt bekommen. Und was so gar nicht geht bei einer IT-Veranstaltung: Eine Internetverbindung, die nicht funktioniert. Grund: Die Hardware wurde einfach vom Netz genommen… sehr toll, vor allem weil die Techniker, die die Hardware bereitgestellt haben, dabei ausdrücklich darauf hingewiesen haben, das nicht zu tun.

Wir können von Glück reden, dass wir genügend Zeitpuffer eingeplant haben, um den größten Dreck und Müll noch mit zu beseitigen (was im Übrigen nicht unsere Aufgabe war). Aber nur so war es möglich, dass die Veranstaltung halbwegs planmäßig starten konnte und die Teilnehmer nur wenig von dem ganzen Ärger mitbekommen haben.

Fazit: Gebäude und Lage sind ideal, aber mit dieser Geschäftsführung einfach nicht zu empfehlen.

 

Themenbereich(e): Allgemein, In eigener Sache, Personalmarketing

 

Ein Kommentar zu „Ist die Villa doch nicht so paradiesisch?”

Dana
12.11.2012, 13:41 Uhr

#1

 

Es ist sehr schade und ärgerlich, wenn man von den Verantwortlichen eines Veranstaltungsortes so im Regen stehen gelassen wird. Zumal es sich hier nicht um einen unglücklichen Einzelfall zu handeln scheint, da ich derartiges nicht zum ersten Mal über das Villa-Management höre.
Ein bisher noch relativ neuer Veranstaltungsort, wie die Villa am Paradies in Jena, sollte sich eigentlich nicht solche negative Publicity leisten können. Dieser Artikel bestärkt mich darin, dieses Etablissement auch weiterhin nicht zu empfehlen.


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