Weihnachtsfeier – Heut lassen wir es mal so richtig krachen…hoch die Tassen!!!

Geschrieben am 09.12.2008 um 10:47 Uhr von Jeanette-Freya Enders

 

Wir haben heute Abend Weihnachtsfeier. In unserem Fall ist das mittlerweile schon fast eine Großveranstaltung. Unsere schöne TowerByte eG, die Ihr ja in diesem Monat Firma für Firma kennen lernt, feiert nämlich traditionell nun bereits zum 5. Mal zusammen. Während das vor einigen Jahren noch ganz überschaubar war, ist es bei 300 Mitarbeitern schon ein ziemliches Unterfangen. Was sich jedoch auch bei wachsender Größe nicht ändert, ist die Gefahr, sich richtig schön lächerlich zu machen.

Spätestens wenn einem am Morgen danach langsam schwant, dass man zu Born to be wild Luftgitarre spielend und mit bis zum Anschlag heraus gestreckter Zunge wie ein Derwisch über die Bühne getobt ist, wird sich wohl jeder fragen, wie er den Kollegen überhaupt wieder entgegen treten kann.

Damit das nicht passiert und man auch nach der Weihnachtsfeier nicht immerzu einen peinlichen Schweißausbruch bekommt, gibt es ein paar kurze Regeln, die einem helfen, das Fest unbeschadet zu überstehen:

Das erste Fettnäpfchen lauert wie immer schon beim Dresscode. Wenn es keine eindeutige Aussage hierzu gab, ist es sicher das einfachste, sich bei den Organisatoren zu erkundigen. Andernfalls eine gesunde Mischung zwischen Abendrobe und Jeans mit Schmuddelpulli wählen!

Außer diesem einen Satz werde ich mir jeden weiteren Kommentar dazu ersparen, dass man sich an einem Buffet nicht wie ein Vielfraß aufführen sollte. Mäßigung ist überhaupt das wichtigste Motto im Zusammenhang mit solch einer vermeintlich lockeren Veranstaltung.

Was den Alkohol betrifft wird’s dann auch schon komplizierter. Nun könnte man ja meinen, dass man sich allen Ärger vom Halse hält, wenn man dem Alkohol an diesem Abend ganz entsagt, allerdings kann einem auch diese Haltung schnell als unkollegial und stimmungsspaltend ausgelegt werden. Also, wenn man nun nicht gerade strikter Anti-Alkoholiker oder der minderjährige Azubi oder Praktikant ist, kann man ruhig auch an einem Glas Sekt oder Glühwein nippen. Letztlich ist vermutlich ohnehin die Gefahr zu viel zu trinken bei den meisten größer, als zu wenig zu trinken. Wie hält man sich also im Zaum? Ich würde ja raten vor allem um Hochprozentiges und Runden, die sich an Trinkspielen erfreuen, einen Bogen zu machen. Alles in allem hilft sicherlich die Devise „Laaaaangsaaaamm!!” schon um einiges weiter. Zwischendurch immer ein Glas Wasser sorgt nicht nur für eine Unterbrechung der Alkoholzufuhr, auch bekämpft es die drohende Dehydratation, die am nächsten Tag für Unwohlsein und Kopfschmerzen sorgen kann.

Einmal beim Alkohol angekommen, ist man auch schnell bei den nächsten Fallen. Dass Alkohol enthemmt ist ja wohl Niemandem neu. So kann er nicht nur dazu verführen, gar zu vertraulich über die Macken einiger nicht am Gespräch beteiligten Kollegen herzuziehen, auch verleitet er manche Menschen dazu, sehr viel offenherziger über Privatangelegenheiten zu sprechen als es vertretbar ist. Die Äffären des letzten Jahres haben im Kollegenkreis nun wirklich nichts zu suchen. Besser ist es, sich über unverfänglichere Themen zu unterhalten. Manchmal kann es wirklich toll sein, über das „Wetter” zu reden :-)

Gehen wir noch einen Schritt weiter: Der ewige Mythos, der sich betrunken auf der Weihnachtsfeier zusammenfindenden Kollegen, die sich am nächsten Tag beide mit hochrotem Kopf im Meeting gegenüber sitzen. Ob das nun vorkommt oder nicht: Sich mit dem Alkohol zurück zu halten, hilft in jedem Fall einen klaren Kopf zu behalten.

Wer sich nun als Lösung aller Probleme überlegt hat, all diesen Hürden durch Abwesenheit aus dem Weg zu gehen, dem sei noch gesagt, dass auch das nicht der Königsweg ist. Bedenkt doch nur, welchen Eindruck das auf den Chef und die Kollegen macht. Letztlich ist eine Weihnachtsfeier eine Teambuildin-Maßnahme. Dieser fern zu bleiben, kann schnell den Eindruck erwecken, als wäre einem ein angenehmes Miteinander völlig egal. Sollte das tatsächlich so sein, muss es ja nicht jeder wissen, oder aber Du hast den falschen Job :-)

Also dann, wir sind dann mal Feiern und hoffen einfach, dass wir uns morgen weder für uns selbst noch für andere schämen müssen…

 

Themenbereich(e): - Arbeitsalltag, Allgemein, Job&Karriere

 

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