Arbeitgeber auf dem Prüfstand

Geschrieben am 05.02.2008 um 08:52 Uhr von Jeanette-Freya Enders

 

jobvoting.jpgInternetportale über Internetportale! Ich habe in dieser Richtung schon lange nichts Neues mehr aufgetan. Heute ist es wieder einmal so weit. Neben einer nicht enden wollenden Anzahl an Social Communities mit dem Ziel der Bespaßung ihrer Mitglieder oder auch deren beruflich relevanter Vernetzung sowie Bewertungsportalen für Schüler; Lehrer, Unis etc. geraten langsam auch die Arbeitgeber in Bedrängnis.

Nach dem gleichen Prinzip wie MeinProf.de, wo Studenten die Möglichkeit haben ihre Dozenten zu bewerten, funktioniert das ganze auch bei Jobvoting.de.

In einem Vorstellungsgespräch stellen sich Unternehmen und Firma einander vor. Ein intensives gegenseitiges Kennenlernen ist nur selten möglich. Die Folge davon ist, dass einem die Details des Gegenübers, seien sie nun gut oder schlecht, oft verborgen bleiben. Bewertungsportale wie Jobvoting.de versuchen Abhilfe zu schaffen. Noch fehlt es Seiten dieser Art an der entsprechenden Aufmerksamkeit, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Nutzerzahl weiter steigen wird.

Die Bewertung des Arbeitgebers durch seine Arbeitnehmer erfolgt natürlich anonym. Man kann zwischen einer Kurzbewertung und einer ausführlichen Variante wählen. In der ausführlichen Bewertung werden neben einer Gesamtbeschreibung der Gegebenheiten im Unternehmen die Kollegen, Vorgesetzen und Aufgaben benotet. Daneben existiert die Möglichkeit, über ein Freitextfeld die gemachten Erfahrungen in eigenen Worten wieder zu geben.

Was der Seite leider noch fehlt ist eine Art „Über Jobvoting”-Seite (oder auch FAQs). Bei meinem ersten Besuch war ich von der Fülle an Informationen auf der Startseite reichlich überrannt. Eine Rubrik dieser Art würde dem einen oder anderen Besucher sicher weiter helfen. Auch eine genauere Erklärung dazu, ob die abgegebenen Bewertungen durch das Team überprüft werden (um zu unsachliche Bewertungen oder solche, in denen reale Namen genannt werden zu überarbeiten) findet sich leider nicht.

Dennoch finde ich, dass es eine gute Sache ist Als Personaler hat man schließlich auch die Möglichkeit sich mit Hilfe einschlägig bekannter Internet-Hilfsmittel über die Bewerber zu informieren. Dass es nun anders herum funktioniert, und so auch jeder Bewerber die Möglichkeit bekommt sich im Vorfeld zu informieren, ist eine logische Konsequenz.

 

Themenbereich(e): Berufseinstieg, Fundstücke, Internet, Job&Karriere

 

Einen Kommentar verfassen:




 


 

Bewerberblog.de Feeds:  
 
  • Anzeige

  • Wo steht was?

  • Wann war was?

  • Wer sagt was?

    Michel: Schön, dass endlich auch mal die Vorteile, die Ze...
    Robert: Liebe Ina, ich bin mittlerweile 31 Jahre und ha...
    Christopher: Schöne Darstellung, die zum Schmunzeln anregt und...
    Angelika: Früher bewirkte ein Fernstudium eher ein mitleidi...
    Selina: Ich stehe diese neuen Entwicklung nicht grundsätz...
    Luisa: Ein sehr schöner Artikel. Ich kann alles, was hie...
    coriandreas: Und das war kein Aprilscherz!!...
    coriandreas: Nicht nur die. Alle werden überflüssig, die Geis...
    Andrea: Schöner Artikel zur Zusammenfassung! Projektmanag...
    Reinhard: Super Artikel, da kann ich nur beipflichten. Für ...
  •